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Ist Rudelhaltung beim Siberian Husky Pflicht ?

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Ist Rudelhaltung beim Siberian Husky Pflicht ?

Beitragvon BananaChii » Di 31. Mai 2016, 20:41

Soweit ich weiß sind Huskys Rudeltiere. Bedeutet das, dass eine Rudelhaltung pflicht ist oder ist es auch möglich nur einen Husky zu halten ? :kopfkratz:
Wenn Rudelhaltung pflicht ist frage ich mich auch noch wie man das bewerkstelligen soll bei Welpen, denn da raten ja Züchter (einige die ich mal fragte) sich immer nur einen und nicht zwei Welpen zu holen und den Zweiten dann später dazuzuholen. Würde der Husky dann in dieser Zeit wo er alleine gehalten würde nicht psychisch belastet werden ? :keineahnung:
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Re: Ist Rudelhaltung beim Siberian Husky Pflicht ?

Beitragvon mr.T » Di 31. Mai 2016, 21:31

Nein. Rudelhaltung ist nicht Pflicht. Ja, Huskies sind Rudeltiere.
Ob ich einen oder zwei Welpen (gleichzeitig) zu mir hole ist von mehreren Umständen abhängig.
Wieviel Zeit habe ich zur Verfügung um beiden Welpen (Erziehung, Bewegung usw.) gerecht zu werden ?
Gibt es vielleicht einen adulten (älteren) gut erzogenen Hund im Haus der mich bei der Erziehung der Welpen unterstützen kann ? Von dem die Kleinen nicht nur Blödsinn lernen !
Nehme ich nur einen Welpen muß ich ihm auch den Kontakt zu anderen Hunden/Welpen ermöglichen. Das ist ganz wichtig für seine soziale Prägung.
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Re: Ist Rudelhaltung beim Siberian Husky Pflicht ?

Beitragvon BananaChii » Di 31. Mai 2016, 22:05

mr.T hat geschrieben:Nein. Rudelhaltung ist nicht Pflicht. Ja, Huskies sind Rudeltiere.
Ob ich einen oder zwei Welpen (gleichzeitig) zu mir hole ist von mehreren Umständen abhängig.
Wieviel Zeit habe ich zur Verfügung um beiden Welpen (Erziehung, Bewegung usw.) gerecht zu werden ?
Gibt es vielleicht einen adulten (älteren) gut erzogenen Hund im Haus der mich bei der Erziehung der Welpen unterstützen kann ? Von dem die Kleinen nicht nur Blödsinn lernen !
Nehme ich nur einen Welpen muß ich ihm auch den Kontakt zu anderen Hunden/Welpen ermöglichen. Das ist ganz wichtig für seine soziale Prägung.


Achso ist das,vielen Dank für die Antwort! :grien: Also ich selbst schaue grade noch ob ich diesen Hunden gerecht werden kann. Ich hab mich das gefragt , da ich dazu schon sehr viel gelesen habe es aber nie richtig verstanden hab :kopfkratz:
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Re: Ist Rudelhaltung beim Siberian Husky Pflicht ?

Beitragvon Blausternchen » Mi 1. Jun 2016, 19:00

Dass der Siberian Husky ein Rudeltier ist, muß man schon ganz klar mit "JA" beantworten. Rudelhaltung Pflicht : Nein

Wir haben seit 23 Jahren Huskies in Einzelhaltung, das ist kein Problem, solange man den Ansprüchen des Tieres gerecht wird.
Das heißt, man muß als Halter das Rudel ersetzen und dem Hund Hundekontakte ermöglichen. Das Beste ist natürlich Kontakt zu anderen Nordischen.
Nordische untereinander verstehen ihre ursprüngliche Gestik und Mimik ... ihr ganzes Gehabe. Was von anderen Hunden auch missverstanden werden kann.
Wenn Du Huskies einmal live erleben kannst, verstehst Du was ich meine, oder schau mal in dem Unterforum : Foto`s & Video`s unserer Fellnasen, da siehst Du vieles vom Verhalten.

Gleich zwei Huskies anzuschaffen, wäre natürlich für die Hunde ideal, doch da spielen viele Faktoren eine Rolle.
Was man sich da gut überlegen sollte :
- Hat man die Möglichkeit zwei Hunde zu halten ? ... Mietwohnung/ Pachtgrundstück
- Kann man sich zwei Hunde leisten ? ... Futter ... TA-Kosten usw.
- Kann ich den Hunden gerecht werden ?

Diese Frage ist in meinen Augen eigentlich die wichtigste Überlegung.
Man sollte sich im klarem sein, dass ein Husky bis zum zehnfachen seines eigenen Körpergewichtes ziehen kann und das ist wirklich nicht zu unterschätzen !
BananaChii, stell Dir vor, Du wiegst 50 kg, Dein Husky 25 kg ... schon nur mit einem Husky hättest Du, in einer "Notsituation" zu tun Dich auf den Beinen zu halten. :tschü: Nun stell Dir vor, Du hast zwei richtige Powerpakete an der Leine. :pfeif:
Natürlich kann man von Anfang an vieles über die Erziehung machen.
Doch auch mit dem veträglichstem und super erzogenem Husky kannst Du jederzeit in die Situation kommen, dass er seinen Trieben freien lauf läßt und urplötzlich loszieht.
Bei zwei Hunden kommt dann auch noch die Gruppendynamik dazu ...
Hier mal ein Beispiel was wir erlebt haben: Der Nordische & der Jagdtrieb

- Was wäre, wenn man im nachhinein feststellt, dass man zwei Huskies an der Leine nicht halten kann ?
Einen weg geben ?
Die Hunde auf dem Grundstück "sich selbst überlassen" ?
Oder einzeln Gassi gehen/Auslasten ? ... erst mit dem einen Husky 2 Stunden, dann mit dem Nächsten 2 Stunden ?
Oder es bleibt nur die Auslastung über Sport, sofern Du die Möglichkeit hast. ... Umgebung/Gelände ... Transportmittel usw.

Die Frage ist in erster Linie :"Was willst Du selbst und was kannst Du dem Husky bieten ?"
Wenn Du weitere Fragen hast, dann nur her damit ... lieber einmal "zu viel" gefragt. :grien:

Sicher beantworten Dir auch User mit mehren Hunden gern Fragen zur Rudelhaltung und wie sie es bewerkstelligen ... wie ihr Alltag mit den Hunden aussieht.
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Re: Ist Rudelhaltung beim Siberian Husky Pflicht ?

Beitragvon jassac » Do 2. Jun 2016, 11:30

Ich möchte eigentlich nicht schon wieder etwas von Jagttrieb schreiben,
aber eigentlich doch :pfeif: ...und eigentlich extra nur für Banana Chii.
Hier mein älterer Bericht und die Anmerkung,
dass alle 4 Hunde viele viele viele Jahre wegen harmlosen Jagttrieb !!!! ohne Hundeleinen geführt werden :

Leute Leute Leute,
da war ich 1 x nicht mit im tiefen tiefen Berliner Grunewald und schwupppps passierte es... :wand:
Von den 4 Briards "knallten" plötzlich 2 völlig durch und zeigten volle Pulle Jagdtrieb.
Wie es ausgesehen haben wird, brauche ich euch Hundebesitzern von "Nordischen" ja nicht näher erleutern.
Mir wurde es folgendermaßen erzählt :
Meine Frau und 3 unserer Freunde latschten plaudernd durch den Wald, als plötzlich 2 von den 4 Hunden ihre Nasen in die Luft hielten,
tja und dann wurden diese oft zitierten Schalter in den Hundeköpfen umgelegt und ach wie ungewöhnlich :wand: sah man nur noch 2 Staubwolken durch den Wald flitzen.
Nach gefühlten Stunden ( real 40minuten ) kam wenigstens 1 Hündin zurück, völlig zerzaustes Fell und völlig panisch .
Die andere Hündin, welche eigentlich vom Typ "Großmutter" ist, kam aber nicht zurück.
Mittlerweile soll es schon dunkler geworden sein, alle suchenden 4 Menschen strategisch verteilt aber auch panischer suchend verzweifelt usw....
Die Geschichte endete so, dass die schwarze alte Vanessa orientierungslos auf einem Waldweg von einem Hundebesitzer angesprochen wurde, dieser Hundebesitzer dann Vanessa´s TASSO Hundemarke benutzt hat, bzw. laut Tasso die Polizei zwischengeschaltet werden musste, die Polizei dann im Wald die Handynummer von Vanessa´s Herrchen anrufen konnte usw....
Diese ganze Aktion vom durchstarten der 2 Hündinnen bis zur Vanessa-Übergabe der Polizei , dauerte dann insgesamt 3 Stunden.
Für meine Frau und die 3 Freunde , war der Tag gelaufen, die Nerven am Ende.
Ps:
Übrigens haben die beiden jagenden Hündinnen den restlichen Tag keinen Muks mehr von sich gegeben und gepennt wie tot .
Unsere Frieda , welche nicht mitrannte, aber die verzweifelten RUFE mitbekommen hat, war auch sichtlich betroffen, sie soll sehr sehr nervös an der Leine mitgelitten haben.

Ja ja ja Leute,
Jahrelang geht es gut mit den abgeleinten eher harmlosen Jagdschwestern, aber dieses Mal waren es doch die lecker riechenden Wildschweine, welche die Hunde jagen wollten :wand:


Extra für BananaChii ,
Hier waren es nur BRIARD´s mit wirklich harmlosen Jagttrieben.
Aber bitte bitte niemals den nicht harmlosen , sondern ausgeprägten Jagttrieb eines "Nordischen" unterschätzen !!!

Gruß Jassac
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Re: Ist Rudelhaltung beim Siberian Husky Pflicht ?

Beitragvon BananaChii » Do 2. Jun 2016, 22:14

Blausternchen hat geschrieben:- Kann ich den Hunden gerecht werden ?

Diese Frage ist in meinen Augen eigentlich die wichtigste Überlegung.
Man sollte sich im klarem sein, dass ein Husky bis zum zehnfachen seines eigenen Körpergewichtes ziehen kann und das ist wirklich nicht zu unterschätzen !
BananaChii, stell Dir vor, Du wiegst 50 kg, Dein Husky 25 kg ... schon nur mit einem Husky hättest Du, in einer "Notsituation" zu tun Dich auf den Beinen zu halten. :tschü:

Nun stell Dir vor, Du hast zwei richtige Powerpakete an der Leine. :pfeif:
Natürlich kann man von Anfang an vieles über die Erziehung machen.
Doch auch mit dem veträglichstem und super erzogenem Husky kannst Du jederzeit in die Situation kommen, dass er seinen Trieben freien lauf läßt und urplötzlich loszieht.
Bei zwei Hunden kommt dann auch noch die Gruppendynamik dazu ...
Hier mal ein Beispiel was wir erlebt haben: Der Nordische & der Jagdtrieb

Wir haben seit 23 Jahren Huskies in Einzelhaltung, das ist kein Problem, solange man den Ansprüchen des Tieres gerecht wird.
Das heißt, man muß als Halter das Rudel ersetzen und dem Hund Hundekontakte ermöglichen. Das Beste ist natürlich Kontakt zu anderen Nordischen.
Nordische untereinander verstehen ihre ursprüngliche Gestik und Mimik ... ihr ganzes Gehabe. Was von anderen Hunden auch missverstanden werden kann.
Wenn Du Huskies einmal live erleben kannst, verstehst Du was ich meine, oder schau mal in dem Unterforum : Foto`s & Video`s unserer Fellnasen, da siehst Du vieles vom Verhalten.


Die Frage ist in erster Linie :"Was willst Du selbst und was kannst Du dem Husky bieten ?"[/b]
Wenn Du weitere Fragen hast, dann nur her damit ... lieber einmal "zu viel" gefragt. :grien:


So also ich habe mir den Link zum Jagdtrieb über die Tage gründlich durchgelesen. Also ich denke wenn ich dem nordischen gerecht werden kann , würde ich erstmal nur einen nehmen, damit ich den Hund in einer Notsituation noch halten könnte. Bei zwei wüsste ich nämlich nicht ob ich beide halten könnte, daher würde ich eher einen nehmen. Auch ist mir nun bewusst dass , wenn ich einen Husky hätte, ich diesen warscheinlich nicht ableinen könnte, was mich persönlich jedoch jetzt nicht stören würde( also ich finde es jetzt nicht schlimm oder tragisch wenn der Hund nicht frei laufen kann. Er kann ja angeleint auch laufen und entdecken finde ich..)
Auch von den Videos habe ich mir jetzt ein paar angeschaut und ich verstehe es jetzt auf jeden fall mehr :istjagut:

Hmm also um zu den Fragen zu kommen was ich selbst möchte und was ich dem Husky bieten kann, so möchte ich mich mit dem Husky in erster Linie sportlich betätigen. Auf jeden fall würde ich mit ihm bikejöring machen oder ihn vor einen Scooter spannen. Ebenso würde ich gerne mit ihm Canicross betreiben oder mit ihm joggen gehen. Ich selbst liebe es in der Natur zu sein und mich zu bewegen, das genieße ich einfach sehr, daher suchte ich in erster Linie auch nach einem aktiven Hund. Hmm auch war mir sehr wichtig, dass der Hund durchaus einen eigenen Kopf hat, die Erziehung wird dadurch zwar schwerer aber ich finde es schöner an etwas arbeiten zu können und dann am Ende zu einem Ziel zu gelangen und ein großes Erfolgsgefühl zu haben. Generell bin ich eine sehr geduldige Person der es Spaß macht lange Zeit an etwas zu arbeiten.

Also momentan kann ich dem Husky nichts an Zeit bieten, da mir durch meine Ausbildung einfach keine Zeit bleibt, weshalb ich nicht vorhabe mir dieses Jahr einen zuzulegen. Wenn überhaupt, denn bevor ich mir einen Hund zulege, möchte ich erst mal wissen ob ich dem gerecht werden kann. Es gibt schon genügend Hunde im Tierheim, da muss ich nicht auch noch dazu beitragen. Nächstes Jahr gehe ich für sechs Stunden ( mit Hin- und Rückfahrt) arbeiten. In dieser Zeit wäre immer jemand zuhause um sich um einen Hund wärend meiner Abewesnheit zu kümmern. Den Rest des Tages hätte ich Zeit für den Hund ( Hundeschulbesuche, sportliche Betätigungen mit dem Hund oder mich mit anderen bekannten Hundehaltern zu treffen).
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Re: Ist Rudelhaltung beim Siberian Husky Pflicht ?

Beitragvon BananaChii » Do 2. Jun 2016, 22:46

´
jassac hat geschrieben:Ich möchte eigentlich nicht schon wieder etwas von Jagttrieb schreiben,
aber eigentlich doch :pfeif: ...und eigentlich extra nur für Banana Chii.
Hier mein älterer Bericht und die Anmerkung,
dass alle 4 Hunde viele viele viele Jahre wegen harmlosen Jagttrieb !!!! ohne Hundeleinen geführt werden

Hier waren es nur BRIARD´s mit wirklich harmlosen Jagttrieben.
Aber bitte bitte niemals den nicht harmlosen , sondern ausgeprägten Jagttrieb eines "Nordischen" unterschätzen !!!

Gruß Jassac

Danke erstmal für den Bericht, daraus hab ich auf jeden Fall etwas gelernt .
Also ich denke es wäre bestimmt mal hilfreich einen Husky mal live zu erleben um da mal hautnah erfahrungen zu sammeln was den Jagdtrieb betrifft. Ich sehe hier zwar öfters mal Huskies in der Gegend aber ich hatte noch nie einen an der Leine. Hm sonst denke ich würde ich meinen ( hätte ich einen ) Husky immer angeleint zu lassen um auf Nummer "sicher" zu gehen.
Ich nehme das Thema auf jeden fall sehr ernst. Außerdem freue mich von allen hier so gut beraten zu werden. :top:

Gruß, BananaChii
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Re: Ist Rudelhaltung beim Siberian Husky Pflicht ?

Beitragvon jassac » Fr 3. Jun 2016, 12:03

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Ich sehe hier zwar öfters mal Huskies in der Gegend aber ich hatte noch nie einen an der Leine. Hm sonst denke ich würde ich meinen ( hätte ich einen ) Husky immer angeleint zu lassen um auf Nummer "sicher" zu gehen.


...als ich einmal einen 2 jährigen Husky für 5 minuten angeleint durch einen Park führte, kapierte ich sofort den Unterschied.
Nach ca. 40 Jahren Hundehaltung !!! war es für mich eine neue Erfahrung.

Wir tauschten unsere angeleinten Hunde, weil ich das Frauchen vom Husky als überfordert einschätzte und nicht glauben wollte, was sie mir erklärte.
Also sie bekam meine wohlerzogene erwachsene Briardhündin Frieda und ich bekam den 2 jährigen unausgelasteten Powerburschen Shadow.
Bereits nach 1 minute spürte ich den Unterschied an der Leine, nach weiteren 4 minuten gab ich den Husky zurück.
Mein Arm, meine Schulter waren mir doch wichtiger :tztz: ...als die Erziehung des "Flummiballs" an der Leine.
Der Shadow zog wie Ochse, der Shadow sprang in die Leine wie ein Springpferd, der machte und tat,
dass ich sofort kapierte wie überfordert doch diese 55 kg. Frau sein muss.
Ps:
Ach übrigens BanaChii
ich wiege 100 kg. und bin wirklich große Hunde gewöhnt,
aber ein an der Leine unerzogener und zerrender und hüpfender 2 jähriger Husky ist etwas ....äähh...besonderes :tztz:

Gruß Jassac
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Re: Ist Rudelhaltung beim Siberian Husky Pflicht ?

Beitragvon silvia » Fr 3. Jun 2016, 15:57

... warum soll es denn ein Husky sein? Schon mal über einen wesentlich ruhigeren und pflegleichteren Malamuten nachgedacht? Ich habe jetzt den zweiten Malamuten (wieder als Einzelhund, der erste ist 15 J. und 3 Monate alt geworden) und würde mir NIEMALS einen Husky zulegen... ich kenne den Unterschied... ich wiege auch nur 55 kg und laufe mit dem Malamuten (jetzt 1 Jahr und 1 Monat alt) nur am Bauchgurt, da ich ihn an der Leine NICHT halten könnte, wenn er ein Reh, Hasen oder Fuchs sieht... Malamuten sind zwar wesentlich größer und kräftiger als Huskies, aber auch viel gemütlicher... :pfeif:
Liebe Grüße Silvia

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Re: Ist Rudelhaltung beim Siberian Husky Pflicht ?

Beitragvon mischka » Fr 3. Jun 2016, 17:01

aus meiner sicht zur eingangs gestellten frage kann ich sagen, es ist keine pflicht - erleichtert jedoch die haltung sehr.
so wie hunde untereinander/miteinander umgehen, das wirst du niemals als mensch hinbekommen. deinem hund wird *seinem menschen* gegenüber immer einmal wieder ein mehr oder wenig großes fragezeichen über den kopf schwirren haben....hunde untereinander lösen diese fragezeichen binnen bruchteilen von sekunden auf. des menschen einzel-hund hat seinen menschen schnell studiert und reagiert aus seinen erkenntnissen heraus. hunde untereinander habe dieses wissen bereits mit der muttermilch eingeflöst bekommen, reagieren und kommunizieren auf einem völlig anderen niveau als dies hund und mensch tun.

mein rat: schaffe dir zuerst einen hund an und schaue, wie du mit ihm zurecht kommst. wenn alles gut läuft, dann würde ich einen zweiten dazu nehmen.

grüße von mischka
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