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zuviele Infos & Meinung zum Thema Husky

Was muss ich beachten ?
Fragen, Info`s & Tipp`s

zuviele Infos & Meinung zum Thema Husky

Beitragvon YangMimpi » Mo 20. Mai 2013, 12:36

Hallo Ihrs :huhu:

so, nachdem ich nun alle Beiträge im Forum durchgelesen habe *schwitz*, habe ich den Fehler(?) gemacht gestern Abend, noch auf anderen Seiten zum Thema nordische Rassen, insbesondere Huskys, zu stöbern - mit dem Ergebnis, dass ich jetzt total verunsichert bin, ob ich einem Husky ein tolles Zuhause bieten kann.

Warum ist das so? Weil die Meinungen über die artgerechte Haltung von einem Husky sehr weit auseinandergehen. Ich habe sogar Meinung gelesen, dass es eine Strafe für einen Husky ist "bei Fuß" an der Leine zu laufen, da er sich nur beim Ziehen wohlfühlt. Ich muss dazu sagen, die Seite war mir etwas suspekt, weil 3 Abschnitte weiter wurde gesagt, dass ein Hsuky unbedingt das Kommando "bei Fuß" können und befolgen muss :wand: Ich habe auch Meinung gelesen, dass Huskys in Deutschland nicht leben können, weil sie nur Temperatur unter 5C gewohnt sind :peng: - mir ist also bewußt, dass im Internet viel Blödsinn steht.

Daher jetzt meine Frage in die "erfahrene" Runde - was sagt ihr? Was sollte einem Husky geboten werden, damit er ein glückliches Leben führen kann? Kann ich einem Husky ein tolles Zuhause bieten?


Meine Eckdaten:

Ich wohne in einer 45m² 2 Raum Wohnung in einem kleinen privaten Mietshaus. In unmittelbarer Laufweite befinden sich 2 kleine Parks, sowie das riesige Wald. und Flußgebiet des Elsterflutbeckens - also Möglichkeiten draussen bei Wind und Wetter unterwegs zu sind gibt es reichlich :grien: Ich arbeite momentan nur ca. 1-2h von Zuhause aus, hätte also viel Zeit, die ich mit der Fellnase verbringen kann und möchte. Auch in Zukunft wird sich das Ganze nicht großartig ändern, da ich aus psychischen Gründen nicht mehr als halbtags arbeiten kann. Da dies auch von Zuhause aus geschehen wird (selbstständig) ist also auch in Zukunft sichergestellt, dass ich sehr oft da bin.

so, jetzt seid ihr dran :hi:
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Re: zuviele Infos & Meinung zum Thema Husky

Beitragvon jassac » Mo 20. Mai 2013, 13:39

Na das hört sich doch schon etwas etwas etwas besser an.
Ansonsten hätte ich wegen der 45qm. Wohnung doch lieber meine Meinung für mich behalten.
Wenn du beruflich und gesundheitlich auch deine Perspektive realistisch einschätzen kannst, dann spricht eigentlich nix gegen einen Husky.
Es werden immer kritische Stimmen dagegen zu hören sein, doch dein großer Trumpf ist deine ZEIT die du ins Spiel bringst.
Wenn der Hausbesitzer nix dagegen hat, wenn die Nachbarn soweit OK sind, wenn du Vertretung in deinem Krankheitsfalle hast, wenn du sportlich aktiv drauf bist, wenn du vieeeeeel Zeit in die Erziehung stecken willst, wenn du Tierärzte bezahlen kannst usw....
Hast du 1 Auto ???
Willst du ewig in 45qm. wohnen ???

Gruß Jassac
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Re: zuviele Infos & Meinung zum Thema Husky

Beitragvon Blausternchen » Mo 20. Mai 2013, 13:56

Es ist nie ein Fehler sich auf vielen Seiten über die Rasse zu belesen. Das Problem liegt darin sich das richtige heraus zu filtern und das ist wirklich nicht ganz leicht.
Wenn man natürlich ließt : "Das muß mit dem Husky gemacht werden ! ... und dann ... "Das sollte man auf keinen Fall mit dem Husky machen !" Da kommt man in`s Zweifeln ... was ist von diesen Aussagen denn nun richtig :wand: ... kennen die Leute sich wirklich mit der Rasse aus ??? :kopfkratz:

Mal etwas zum "Bei Fuß laufen"
Das ist wie bei allen anderen Hunden, es kommt darauf an in welcher Gegend Du wohnst, wo Du mit dem Husky hin gehst ... ob Du es überhaupt brauchst.
Ich wohne in der Stadt und begegne vielen Leuten, für mich ist es wichtig, dass der Husky bei Fuß kommt, wenn uns Leute entgegen kommen.

Ganz im Allgemeinen ... der Nordische ist intelligent, wissbegierig und lernt sehr schnell ... vorausgesetzt er will es, er hat Freude daran ... er sieht einen Sinn darin ... er wird dafür gelobt :grien:

Das sind ja tolle Aussagen ... von wegen "der Husky könnte in Deutschland nicht leben " :tztz:
Klar fühlen sich die Nordischen Hunde ab 15° erst wohl und liegt Schnee sind sie kaum noch zu halten.
In den Sommermonaten sind sie eher träge, liegen faul herum und genießen die Sonne.
In dieser Zeit muß man eben sehen, dass man den Hund in den kühlen Morgen-Abendstunden bewegt.
Meine erste Huskyhündin lag bei 32° im Schatten voll in der Sonne :pieps:

Bist Du für einen Husky ein geeigneter Halter ?
Du bringst die wichtigsten 3 Eigenschaften mit ...
1. Du bist ehrlich ... ein Nordischer merkt ob Du ein Kommando ernst meinst ... stehst Du nicht hinter dem was Du sagst, wird er Dich & Deine Erziehung immer anzweifeln.
Nur ein Beispiel dazu ...
Sage ich zu Kyra "Rechts" und ich meine auch Rechts, dann befolgt sie es auch.
Sage ich aber "Rechts" und meine eigentlich "Links" lang (Frauen halt :kicher: ) dann geht Kyra nicht Rechts herum, sie bleibt stehen ... schaut mich fragend an oder sie geht entgegen meinem Kommando Links rum :top:
2. Du hast viel Zeit für einen Hund ...
Denn Zeit wirst Du sehr viel brauchen um einen Nordischen zu erziehen.
Und vorallem muß Du als Zweibeiner das Rudel ersetzen.
Nordische sind nicht gern allein, gerade Husky`s sind nun mal Rudeltiere.
Das allein bleiben kann man ihnen natürlich in kleinen Schritten beibringen, genau wie bei allen anderen Hunden auch.
3. Du hast viele "Gassi" Möglichkeiten um dem Hund Abwechslung und den nötigen Auslauf/Auslastung zu bieten.

Die Wohnungsgröße spielt in meinen Augen eine sehr untergeordnete Rolle.
Hat die Fellnase draußen den nötigen Auslauf, Auslastung, Hundekontakt, dann braucht er in der Wohnung nur einen Futterplatz wo er ungestört fressen kann und eine Rückzugsecke (seinen Platz), denn er döst & schläft daheim bis es wieder heißt : "Komm wir gehen Gassi" :grien:
Ein bisschen Platz sollte natürlich sein, um mit dem Hund (vorallem mit einem Welpen)auch spielen zu können, aber auch dafür braucht man keine 100qm.

Wie Jassac schon schreibt, mußt Du auch Dinge bedenken wie TA Kosten ... hilft mir jemand, wenn ich einmal krank bin ... wie komme ich zum TA, wenn der Hund verletzt ist usw.
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Re: zuviele Infos & Meinung zum Thema Husky

Beitragvon Klex01 » Mo 20. Mai 2013, 14:57

. Ich habe sogar Meinung gelesen, dass es eine Strafe für einen Husky ist "bei Fuß" an der Leine zu laufen, da er sich nur beim Ziehen wohlfühlt.

Nun ja, das bei Fuß gehen ist wirkich nicht im Sinne des Sclittenhundes. Du mußt wissen, was Du willst, wenn Du einen Sitz, Platz, Fuß Hund willst, solltest Du Dir einen Schäfer, Rotti oder der gleichen zulegen.

: Ich habe auch Meinung gelesen, dass Huskys in Deutschland nicht leben können, weil sie nur Temperatur unter 5C gewohnt sind :

Mit den Temperaturen ist großer Blödsinn. Wer dies schreib, hat sich noch nie mit dem Klima in Alaska vertraut gemacht, dort sind zwar kalte Winter, aber heiße, wenn auch kurze Sommer. Außerdem werden die Hunde meist hier geboren, kennen nur dieses Temperaturen


Daher jetzt meine Frage in die "erfahrene" Runde - was sagt ihr? Was sollte einem Husky geboten werden, damit er ein glückliches Leben führen kann? Kann ich einem Husky ein tolles Zuhause bieten?[/b]

Zeige von Anfang an dem Husky, daß er zu Deinem Rudel (Mensch) gehört. Biete ihm dem Alterensprech Bewegung an
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Re: zuviele Infos & Meinung zum Thema Husky

Beitragvon Blausternchen » Mo 20. Mai 2013, 15:21

Klex01 hat geschrieben:. Ich habe sogar Meinung gelesen, dass es eine Strafe für einen Husky ist "bei Fuß" an der Leine zu laufen, da er sich nur beim Ziehen wohlfühlt.

Nun ja, das bei Fuß gehen ist wirkich nicht im Sinne des Sclittenhundes. Du mußt wissen, was Du willst, wenn Du einen Sitz, Platz, Fuß Hund willst, solltest Du Dir einen Schäfer, Rotti oder der gleichen zulegen.


Da gehen die Meinungen von "Haushundehaltern" & Züchtern immer etwas auseinander :grien:

Ein Husky ist auf alle Fälle kein "Sitz, Platz, Fuß Hund", ich glaube da sind wir uns alle einig.
Wenn der Husky sonst seine Auslastung hat, ist es aber kein Problem, dass der Husky auch Sitz, Platz, Fuß macht/geht.
Es sollte nur kein Dauerzustand sein den Husky an der kurzen Leine zu führen !
Ist er genug ausgelastet, geht er auch von ganz allein an der Seite seines Halter`s.
Nach 1,5 Stunden durch den Wald macht das sogar unser Wildfang Chucky :top: obwohl es für ihn sonst nur eines gibt "Vorwärts Marsch !"
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Re: zuviele Infos & Meinung zum Thema Husky

Beitragvon mischka » Mo 20. Mai 2013, 16:11

ich finde es mal richtig gut, in mehreren plattformen sich rat zu holen. dann liegt es aber an dir, die *spreu vom weizen* zu trennen.
ich erzähle es mal so wie in den 30 jahren HUNDE hier erlebt.
zuerst hatten wir schäferhunde, dann mischlinge mit schäferhundanteil. diese truppe ist echt gut händelbar, denen bringst du was bei und die machen es auch zuverlässig. bewegung braucht jeder hund, ebenso wie eine familie-eben ein rudel. wenn es raus geht, kommt der fiffie mit freude angerannt, wenn man in der runde sitzt, liegt der hund in der nähe und die welt ist für ihn in ordnung.

dann bekamen wir den ersten husky. ihre eltern waren gemischt, sprich der vater war ein siberian, die mutter wieder ein schäferhundmix. dieser hund war doch schon dezent anders als unsere früheren schäfies. wir haben sie jedoch genau so behandelt, wie die anderen die jahre auch - voll in die familie integriert. und, wir hatten keine probleme irgendwelcher art mit ihr.
seit ca. 3 jahren haben wir nun wieder einen husky (der frühere war ... leidere viel zu früh gestorben). seit ein paar jahren mehr lebt auch noch ein schäferhund/colli mix rüde bei uns. sie, die maja ist elternseitig beidseits ein husky (so zumindest die aussage der abgebenden familie). erziehungstechnisch braucht es wie die anderen schon geschrieben haben viel rückrad vom halter. penetrant muß man hier seinen weg beschreiten - dann wird es auch was. ganz wichtig, wieder ist die volle integration in die familie. der hund gehört eben komplett rein in die familie. auslauf wird bei uns vorwiegend durch wandern geregelt, kommen am tag 10-15 km zusammen. das scheint von der ferne gesehen zwar viel, ist es aber nicht. über den tag verteilt, ist das locker zu schaffen. weiter ist der kontakt zu anderen hunden (ideal dabei zu nordischen) aus unserer sicht sehr wichtig. wie die hunde untereinander/miteinander den umgang pflegen, so etwas kann der mensch nicht. wir treffen uns regelmäßig so z.b. mit sternchen`s und kyra, aber auch chucky. da wird innerhalb einer stunde auch mal schnell das halbe Tagespensum an km geschafft.
in der tageszwischenzeit ist der hund dann förmlich *unsichtbar*. die maja macht keinen lärm, macht in der wohnung nichts kaputt und döst in irgendeiner ecke der wohnung dann so vor sich hin. bis es eben wieder raus geht, dann ist sie voll da und dreht auch voll auf.
einen punkt will ich abschließend noch ansprechen. deine freundeskreis wird sich ändern. es werden vorrangig menschen werden, die das gleiche für die tiere empfinden, menschen welche auf picke klamotten stehen und bei denen es immer nur schnurz sauber in der wohnung sein muß; ja diese werden dich wohl eher meiden. auch urlaub - ohne hund - gibt es für uns nicht mehr. es ist immer ein familienangehöriger da für die hunde, 24 stunden und 365 tage.

wenn du dir das alles antun willst, dann bist du genau richtig für diese sorte hund.

anders sieht es dann bei mehrhundehaltern aus. dort hat der hund ja auch sein rudel, dort braucht er dich nicht so sehr wie ein einzelhund.

ich hoffe, alles gesagt zu haben ... was mir so eingefallen ist... :kopfkratz:
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Re: zuviele Infos & Meinung zum Thema Husky

Beitragvon YangMimpi » Mo 20. Mai 2013, 16:33

Vielen Dank für eure Statements!

Ich sehe, ich habe die Sache ziemlich realistisch eingeschätzt (auch TA (ist nur 2min. Fußweg weit) + Kosten & andere "Not"situationen, es gibt sogar ein BARF Fachgeschäft kwasi um die Ecke).

Das mit dem Freundeskreis ist ein guter Stichpunkt - ich habe das eh schon alles durch mit meinen Krabbeltieren und aufgrund meiner Erkrankung, von daher gibt es um mich herum eh keine Menschen mehr, die auf Oberflächlichkeiten (tolle Klamotten, Designerwohnung, "fettes" Auto) wert legen. :peng:
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Re: zuviele Infos & Meinung zum Thema Husky

Beitragvon Blausternchen » Mo 20. Mai 2013, 17:06

Es klingt für mich als wäre Deine Entscheidung schon gefallen :grien:
Ich weiß nicht ob ich mit meiner Vermutung richtig liege, das Deine psychischen Erkrankung durch die Arbeit oder auf Grund Deiner Vergangenheit kommt ... was ja Heutzutage schon fast eine Volkskrankheit ist.
Da ist die Frage die Du Dir nur selbst beantworten kannst : "Schaffe ich all das mit meiner Krankheit ?"

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Re: zuviele Infos & Meinung zum Thema Husky

Beitragvon Mrs.Namenlos » Mo 20. Mai 2013, 17:09

Hallo Yang :huhu:

ich möchte auch mal meinen Senf dazu abgeben :grien:
Erstmal zu deinen "Eckdaten":
Es spielt keine Rolle WIE GROSS dein zu hause ist, man muss sich mit dem Tier beschäftigen und daher ist der Faktor Zeit der wichtigere Part. Ich schreibe bewusst "Tier" weil es auch keine Rolle spielt ob es nun ein Dackel oder ein Huskie ist, wenn man keine Zeit hat, sollte man sich gar kein Tier anschaffen.
Du hast Park und Wald vor der Nase....prima :) was will man mehr.
Bewegt und gefördert möchte auch der kleinste Hund werden, ob dies nun Sport, Spiel, geistige Beschäftigung oder gemütliche Gassigänge sind :grien:
Ich muss mir hier auch öfters anhören: Oh, ein Huskie....na den muss man viel bewegen, der will bestimmt viel laufen.
Darauf antworte ich manchmal: Ja klar, und den Mix den sie hier sehen, der mag genauso gerne laufen.
Und der Mops meiner Nachbarin auch :pfeif:

Zu dem Quatsch, ein Huskie würde sich bei unseren Temperaturen nicht wohl fühlen......schau dir mal die vielen Bilder hier an, ich sehe da nicht einen Hund drauf, der sich irgendwie unwohl fühlt.
Ein heißer Sommer bringt nicht nur einen Huskie zum Schwitzen, da schwitzt wohl alles andere auch. :heiss:

Was das "Bei Fuß" laufen angeht... :ausf: ...da muss man sich dann die Frage stellen:
Ist es hier wo ich wohne notwendig, dass mein Hund das können muss?
Ich wohne mitten in der Stadt. In den Wald gehts mit Auto, in den Park zu Fuß durch die Stadt.
Da habe ich meinem Dicken natürlich beigebracht, und auch das lernen sie ganz schnell, Stadt (Straße/Bürgersteig) heißt: Bei Frauchen wird geblieben! Da gehts nicht nach rechts und links wie man es gern hätte, sondern hat aufmerksam auf Komandos zu achten!
"Geistige Förderung" nenn ich es gern und der Hund ist auch mit Begeisterung bei der Sache, wenn wir immer wieder andere Wege bis zum Park benutzen. Er lernt, und das täglich, und auch das schadet nicht!

Um einem Tier, in deinem Fall einem Huskie, ein glückliches Leben bieten zu können brauchst du:
Liebe....zum Tier.
Zeit....tägliche geistige und körperliche Auslastung, bei jedem Wetter!!!
Viiiiel Geduld....alles will erst erlernt werden.
Geld....auch die Kosten wollen bedacht werden. (Futter, TA, Steuern, etc.)
Gegenseitiges Vertrauen....ihr seid eins, ein Rudel, aber du solltest dabei der Chef sein um deinem Hund die Sicherheit zu bieten, die er braucht!
Sonst könnte ein dominater aber unsicherer Hund, der nicht weiß, ob er sich auf dich verlassen kann oder nicht, der dich nur als "Futterlieferant" betrachtet, die Rolle des Chefs kurzerhand übernehmen.
Nun gut, das fällt schon wieder in dei Kategorie: Wie erziehe ich mein Tier richtig :grien:

PS: Und wenn du beim Huskie bleibst, kaufe dir einen vernünftigen Kamm und lege mehrere Tüten bereit.....in die du die riesen Berge rausgekämmter Unterwolle stopfst :lachen:
Bin ich grad bei :)))
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Re: zuviele Infos & Meinung zum Thema Husky

Beitragvon Blausternchen » Di 21. Mai 2013, 21:06

Blausternchen hat geschrieben:Es klingt für mich als wäre Deine Entscheidung schon gefallen :grien:
Ich weiß nicht ob ich mit meiner Vermutung richtig liege, das Deine psychischen Erkrankung durch die Arbeit oder auf Grund Deiner Vergangenheit kommt ... was ja Heutzutage schon fast eine Volkskrankheit ist.
Da ist die Frage die Du Dir nur selbst beantworten kannst : "Schaffe ich all das mit meiner Krankheit ?"

Hast Du die nötige Ruhe, Konsequenz und Ausdauer ?


:ah: Ich habe da mal noch eine Frage an Dich ...
Alle Vogelspinnen verfügen ja über Gift ... es ist zwar für einen gesunden Menschen nicht gefährlich, aber auf Hunde & Katzen soll es tödlich wirken :kopfkratz: So habe ich es gelesen ... ich kenne mich da nicht so gut aus.
Wäre der Husky vor Deinen 24 Krabbeltierchen sicher ?
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