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Eine total erfundene Geschichte

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Eine total erfundene Geschichte

Beitragvon Blausternchen » So 9. Aug 2015, 15:06

Eine total erfundene Geschichte ...

Ein junger Hund kommt ins Haus, alle sind sofort verliebt, alle wollen ihn herzen. Was für ein fröhlicher kleiner Kerl und immer guter Laune. Er spielt und springt, er ist der Inbegriff von Fröhlichkeit und Gesundheit. Was für eine Freude.

Sind Sie ganz sicher, dass er gesund ist? Sie sollten besser mal eine Vorsorgeuntersuchung durchführen lassen. Sie können das doch gar nicht beurteilen. Ihre eigene Erfahrung ist da wenig wert. Ob ihr Hund wirklich gesund ist, kann nur der Tierarzt oder die Tierärztin beurteilen. Das sind die Fachleute, Sie nicht.
Verunsichert? Ja! Vielleicht haben Sie noch gelesen, dass Sie von einer großen Futtermittelfirma für so eine vorsorgliche Untersuchung einen Gutschein geschenkt bekommen. Warum also nicht hingehen. Schaden kann es ja nicht. Und fürsorglich wollen Sie ja sein.
Vielleicht wird man Ihnen nun als erstes erklären, dass Sie ein ganz bestimmtes Futter füttern müssen, weil sonst ihr Hund über kurz oder lang ganz sicher krank werden wird, denn bisher haben sie ihren Hund falsch ernährt. Nur in diesem speziellen Futter, einem extrudierten Alleinfutter, ist wirklich alles enthalten, was er braucht, nach dem neuesten Stand der Wissenschaft. Vielleicht ist das gerade ein Futter von der Firma, die ihnen den Gutschein geschenkt hat. Was es doch für Zufälle gibt?!
Nun, bei solcher veterinärmedizinischen Autorität wagen Sie nicht zu widersprechen. Auch ist ja die Untersuchung kostenlos. Da schämt man sich doch, nein zu sagen. Und es ist ja sicher auch ein gutes Futter, was sie da bekommen. Bei so einem Preis kann es ja nicht anders sein.

Wenn Sie Glück haben, war es das. Wenn Sie Pech haben, kann es auch so laufen:
„Wann haben Sie den Hund zuletzt entwurmt? Junge Hunde haben immer Spulwürmer. Ja, wissen Sie denn nicht, dass der Hund alle vier Wochen entwurmt werden muss, schon wegen der Gefahr für die Kinder? Und wie ist das mit den Impfungen? Wurde er schon gegen Tollwut geimpft? Nein. Sie müssen sich schon etwas verantwortungsvoller verhalten.“
Jetzt haben Sie’s. Das ist ihnen so richtig auf den Magen geschlagen. Sie schämen sich und haben ein ganz schlechtes Gewissen. Aber nun wird ja alles besser. Also los!
Zuerst wird geimpft, dann kriegen Sie Tabletten zum Entwurmen. Vorsichtshalber wird noch ein Kotabstrich gemacht. Man kann ja nie wissen.

Ihr geliebter Kleiner erlebt eine Horrornacht und sie infolge dessen auch. Sie hätten nie gedacht, was da alles herauskommen kann aus so einem kleinen Tier und ununterbrochen.
Er würgt und kotzt und hat flüssigen Durchfall, es tut ihnen in der Seele weh. Würmer, speziell Spulwürmer, haben sie keine gesehen, aber was soll’s, Vorsorge ist richtig und da muss er jetzt durch. Ein paar Zweifel haben sich bei ihnen aber doch eingeschlichen, deshalb gehen sie am nächsten Tag wieder in die Praxis und berichten. Da bekommen sie gesagt, das sei völlig normal, und sie könnten daran erkennen, wie wichtig diese Kur gewesen sei.
Aber man habe da noch eine wichtige Nachricht. Inzwischen habe man den Kotabstrich von gestern untersucht und festgestellt, dass ihr Hund mit Giardien infiziert sei. Oh!
Ihre Achtung steigt, das sind Kapazitäten, sie hätten ja nie vermutet, in welcher Gefahr ihr Kleiner schwebt. Aber nun wird ja alles besser.
Sie haben jetzt das richtige Futter und die Kuren gegen Würmer und Giardien. Also nun ran an die Feinde.

Sie sind ein verantwortungsbewusster Mensch und halten sich genau an die Vorschriften. Ihrem Kleinen geht es von Tag zu Tag immer dreckiger. Er hat ständig Durchfall, er würgt immer wieder, er schaut nur noch traurig und liegt verstört auf seinem Kissen. Bald fängt er auch noch an, sich zu kratzen und an den Pfoten zu nagen. Es bilden sich erste offene Stellen. Er tut ihnen soo leid. Deshalb: Ab in die Klinik. Sie lassen sich einen Termin geben, und man bittet darum, eine Kotprobe mitzubringen.
„Tja, ihr Hund ist wohl allergisch. Das kommt jetzt immer häufiger vor. Wir sollten sofort einen Allergietest durchführen, damit wir genau wissen, was er fressen darf und was nicht. Vorsichtshalber gebe ich ihm mal eine Spritze, dann hört der Juckreiz sofort auf.“
Egal, sie lieben ihn ja, der Test wird gemacht. Die 300 Euro ist er ihnen wert.
Und was für ein Wunder. Es hat gestimmt, der Juckreiz war schon nach wenigen Stunden weg. Phantastisch. Toller Arzt. Da ist man richtig gut aufgehoben.

Das Ergebnis des Allergietests nach einigen Tagen: Er reagiert auf fast alles allergisch, überall Kreuzchen, kaum zu glauben. Leider darf er auch das teure Futter nicht mehr fressen, er braucht jetzt unbedingt ein anderes, ein Diätfutter, das sie gleich mitnehmen können.
Der Durchfall lässt nicht nach. Auch der Juckreiz ist wieder da. Sie müssen wieder hin.
Irgendwann muss das ja mal aufhören.
Man sagt ihnen: „Es sind immer noch Giardien da, wir müssen dranbleiben, bis sie alle vernichtet sind.“ Was sind das nur für teuflische Viecher, denken Sie? Und dann kriegt er gleich noch eine Spritze gegen den Durchfall und eine gegen den Juckreiz.

Nun sind sie doch neugierig geworden und wagen zu fragen, was das denn für für Spritzen sind. „Na, ein ganz schwaches Kortisonpräparat; keine Sorge, das hat keine Nebenwirkungen, und wegen der Dysbiose im Darm habe ich ein Antibiotikum gespritzt.“ Dysbiose merken Sie sich, da werden sie googlen, den Mut zu fragen haben sie nicht.

Eines wissen sie jetzt ganz sicher, sie haben einen schwerkranken Hund, was sie ja nie vermutet hätten. Völlig entfallen ist ihnen inzwischen, was für eine fröhlicher, lustiger, kleiner Kerl zu ihnen gekommen war, bis, ja bis. …..

Die Geschichte ist noch nicht zuende. So könnte sie weitergehen. Er braucht nun ständig Kortison und immer wieder Antibiotika, die Diätfutter wechseln sie wie ihr Hemd. Die Symptome lassen nicht mehr nach. Jetzt fallen ihm die Haare aus, stumpf war das Fell schon lange. Nun werden schlechte Blut- und Leberwerte festgestellt, auch die Nieren sind nicht in Ordnung. Sie müssen nun ständig in die Praxis und zu Hause haben Sie ein Arsenal an Medikamenten.

Ganz dunkel erinnern Sie sich daran, dass Sie mal mit einem, wie sie glaubten, gesunden Hund zur Vorsorgeuntersuchung gegangen sind. Was für ein fröhlicher kleiner Kerl war das damals, mit immer guter Laune, der spielte und herumsprang, ein Inbegriff von Fröhlichkeit und Gesundheit. Was war das für eine Freude.

Aber er war eben doch nicht gesund, denken sie traurig, sie hatten es nur nicht bemerkt. Jetzt wissen Sie endlich, wie wichtig die Ratschläge von Fachleuten sind. Wie diese Geschichte endet, das müssen Sie nun selbst erfinden.
Ganz sicher kann das alles in der Wirklichkeit niemals passieren. Es ist ja nur eine total erfundene Geschichte.

Übrigens: Beim nächsten Mal kaufen sie sich keinen Hund mehr, stattdessen einen Kleinwagen, das kommt von den Kosten her aufs selbe heraus.

Quelle :
Klaus-Rainer Töllner - Märchenerzähler


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Re: Eine total erfundene Geschichte

Beitragvon Daniela_xy » Mo 26. Dez 2016, 19:29

Der Thread ist zwar schon ne ganze Weile her,aber vllt interessierts ja doch jemanden und liest das ^^ .


Ich weiß jetzt gar nicht wo ich anfangen und das formulieren soll aber ich versuchs ;

Mein "Großer" (Zwergspitz) ist vor ca nem Jahr zu mir gekommen (mit 13 Wochen) ,er war ebenfalls ein sehr lebensfroher und quirliger Hund ,nie fehlte ihn etwas.
Die Zeit verging und er wurde ca ein halbes Jahr alt,vllt auch erst 4,5 Monate ,da war ich das erste mal mit ihm beim Arzt ,er hatte seinen Kauknochen komplett geschluckt und drohte zu ersticken .
Als erstes wurde ich dazu aufgefordert nachdem ich wie n Tornado durchs Empfangszimmer flitzte und total panisch erklärte wa geschehen war ich solle mich erst mal setzen ,das Formula ausfüllen und warten bis ich dran bin.
Damals war ich viel zu panisch um zu merken dass die auch noch gewartet haben obwohl der kleine am ersticken war . Da er sich bereits übergeben hatte bis er dran war gabs dann auch kein Problem mehr,er bekam was zur Beruhigung da er sich mindestens so sehr geschreckt und aufgeregt hat wie wir ,und von da an nahm dann alles seinen Lauf ->

Der Arzt untersuchte ihn noch zusätzlich,er fragte wie alt er ist und meinte wenn seine Milchzähne nich spätestens in 2-3 Monaten draußen sind müssten wir sie auf Grund des Alters dann reißen .
Als er dann cfast 8 Monate alt wurde und bereits die anderen Zähne da waren und die Milchzähne noch immer nicht draußen waren machten wir einen Termin aus . 4 Milchzähne wurde gerissen,wieder Spritze und Tabletten.
Kurze Zeit darauf fing er an komisch zu "grunzen",es hat sich angehört wie wann man n Ferkel -entschuldigt- abstechen würde,er hatte das dann öfter,wenn er sich aufregte. Ich hab mich vorab im Internet erkundigt und tippte stark auf die Trachea,dennoch fuhr ich wieder mal zum Arzt . Da hörte ich von nun an ein paar abenteurliche Geschichten ...
Beim ersten mal erzählte mir der eine Arzt sein Gaumensegel wäre zu lang,ganz bestimmt,und ich glaubte ihm da Spitze ja öfter Gaumensegelprobleme haben sollen,er meinte aber ich sollte noch n bissl warten.
Die Anfälle häuften sich und wurden schlimmer,dauerten länger und er wurde immer schlapper,also bin ich wegen dem selben Problem wieder hin ;der nächste Arzt sagte mir es wäre nur eine Erkältung .
Nicht lange dauerte es und ich stand wieder dort,die mussten doch irgendwas tun können damit es aufhört ,wieder ein anderer Arzt ; angeborener Herzfehler ,das hatte gesessen,finden konnten sie nichts.
Also machte ich nen Termin aus für die Gaumensegelkürzung um den Leid endlich ein Ende zu setzen ,das Resultat : ich stand pünktlichst mit dem Hund in der Klinik,hatte einen Arzt den ich vorher noch nie hatte.
Er wirkte wesentlich kompetender ,freundlicher,gelassen und dennoch ernst. Er begrüßte mich erst mal ,und meinte dann "Ich kenne Sie nicht,ich habe Ihren Hund noch nie zuvor gesehen,ich kenne seine Krankenakte nicht,aber ich kann Ihnen jetzt schon sagen,es sind nicht seine Gaumensegel ...ich denke es könnten die Mandeln sein,das sehen wir uns gleich mal an . Ich meinte nur von wegen die können ja nicht schon SO lang entzündet sein,er meinte nur es könnte ein chronisches Leiden sein. Keine halbe Stunde später wussten wir : die Mandeln waren tatsächlich entzunden,also raus damit .

Es vergingen ca zwei Wochen und es geschah ...nichts. Es schien als ob alles in bester Ordnung wäre und das Problem gelöst ,doch ca nach drei Wochen fing es wieder an.
Nicht mehr so intensiv,nicht mehr so lange und bei weitem nicht mehr so oft,nur wenn er sich EXTREM aufregt,es hieß das wäre normal .
Dennoch kam ich nochmal vorbei um das kontrollieren zu lassen,wiederrum ein anderer Arzt,der diagnostizierte gleich bakterielle Kehlkopfentzündung ,baaam.
Langsam aber sicher war ich wirklich SEHR verärgert und dachte mir nur so "na da kann ich mich ja auch gleich selbst in ne Arztpraxis stellen,das was die können kann ich auch!" .
Bald darauf bekam der kleine Durchfall,also wieder wiederwillen dort hin (ich muss inzwischen nicht mal mehr die Praxisgebühren bezahlen,bin ja "Stammgast")-Magen-Darmentzündung ,ich bekam Tabletten dagegen,in einer Woche soll ich nochmal vorbei schauen.
Das tat ich und ich hatte wieder eine Ärztin die ich bis jetzt nie hatte aber einen freundlichen und gedultigen Eindruck machte,sie sah geschockt auf die Akte des kleinen im Computer und meinte da würd nicht mal n Rentner mithalten können . Ich erzählte ihr was alles vorgefallen war und von dem Husten,sie sah sich das an und meinte es wären die oberen Atemwege,ich soll ihm von dem Pulver ne Messerspitze übers Futter streuen,es wirkt schleimlösend. Ich tat es und nun ist da wirklich nie was,außer bei extremer Anstrengung,dafür hat er jetzt Rückwärtsniesen ...z.b beim Spielen .

Ich dachte es wär nun alles vorbei,ich hoffte es,schließlich war er fast sein bisheriges Leben nur auf Tabletten .... .
Jetzt vor einigen Wochen konnte er plötzlich nur noch auf drei Pfoten gehen bzw springen und schrie teilweise entsetzlich vor Schmerzen. Keine drei Tage später hatte ich schon die OP beim Arzt für die Kniescheibenverrenkung,sie war doppelseitig. Der eine Arzt sagte ich müsse UMBEDINGT beide machen und das wäre unsere einzige Möglichkeit,der andere sagte ich soll erst mal mit dem zweiten warten denn er wäre nicht so schlimm und oft griegt sich das wieder ein wenn der andere Fuß operiert wurde .
So,nun muss ich in ca 1 1/2 Wochen dahin damit sie ihm den Gipsfuß abmachen,ich bin gespannt was sie mir da wieder erzählen werden .

Und als ob das nicht genug wäre ....wie gesagt,ich habe zwei Hunde ;) ->

Im vergleich zu Django (Zwergspitz) ist mein Huskymädel echt Bakterienresistend und selbst wenn die Nase mal lief war es ohne irgendeine Mittel am nächsten Tag wieder gut .
Eines Tages ging ich mit ihr wie gewohnt spazieren und siehe da ; Durchfall. Ich dachte es käme vllt vom neuen Leckerlie und dachte erstmal nicht weiter drüber nach und wollte noch bis wenigstens Nachmittag warten.
Keine 10 Minuten später : wieder Durchfall,aber nicht so schlimm. Mittags ging ich wieder raus mit ihr,alles normal und ich dachte mir ich könnts mir sparen zum Tierarzt zu fahren,haha,falsch gedacht ...
Sie hat mir nämlich nicht wenig in die Wohnung gemacht,diesmal mit komischer Farbe und schleimig . Ich dachte Instinktiv an Giardien ,da es aber wieder besser wurde beschloss ich auf Morgen zu warten.
Am nächsten Tag verhielt sie sich wie immer,auch der Kot sah wie gewohnt aus und so maschierte ich mit ihr Richtung Stadt da ich was erledigen musste.
Fast angekommen setzte sie sich hin und ..schied ein,zwei Tropfen Blut mit n bisschen Kot aus,ich wurde nervös und ging einfach weiter . Plötzlich wurde sie unruhig,wollte ständig absitzen ,nicht weiter gehen .
Ich nahm die Leine kürzer und ging...sie setzte sich hin und hat ausschließlich total flüßiges Blut ausgeschieden,kein Kot kein nix,einfach nur seeeehr verdünntes Blut,ich panisch zum Tierarzt der aufm Weg lag.

Dort angekommen wurde sie erst mal Fieber gemessen,als die Ärztin meinte sie hätte LEICHT erhöhte Temperatur....naja ich dachte dabei nicht an 39,8 ,aber scheinbar ist das ja nur "leicht erhöhte Temperatur" .
Ich bekam nen Magenschutz,noch so n Zeug und Behälter für die Kotprobe.
Am nächsten Tag war sie wie augewechselt,nur um am nächsten Tag wieder zum Tierarzt laufen zu müssen weil sie nicht wenig Blut ausschied,mehrmals.
Wieder eine andere Ärztin,ich meinte nur so "Würmer könnens keine sein,da hab ma scho geguckt ....vllt ja...Giardien?! Ich hab schon nen Behälter für die Probe mitbek..." und sie nur "sparen sie sich das,wir brauchen keine Probe einschicken wenn klar ist was los ist . Sie spuckt weiße Flüssigkeit,hat zwischenzeitlich Durchfall,bereits Fieber und scheidet Blut aus,auch alles andere ist typisch,nehmen sie das hier mit,geben sie ihr das ein bis das leer ist und sollte sich DANN noch immer nichts gebessert haben sehen wir weiter ,bezahlen...brauchen sie nicht " .
Innerhalb kürzester Zeit wurde alles besser ,bald komplett weg .


Was ich damit sagen will ist ...man sollte aufpassen welchen Tierarzt man vertraut denn manche ...sind nur aufs Geld aus.
Ich habe noch nie so einen chaotischen Haufen wie die gesehen,und zugegeben Geldgeil ,es gibt dort 2 ...maximal 3 Ärzte die wirklich nett und Ahnung haben,aber der Rest der Besatzung die nicht gerade klein ist....unbrauchbar .
Im Jänner werd ich dort das letzte Mal sein,um Djangos Gips entfernen zu lassen ,an meinen Hunden ,bzw Django,wurde genug sinnlos herumgedoktort,auch einen Arzt sollte man nicht blind vertrauen.
Tabletten machen nicht alles besser,sehr oft sogar noch schlimmer,Django muss nun mit den Konsequenzen leben...sein Immunsystem ...ich will nicht sagen dass es komplett hinüber ist,aber Glanzleistungen erbringt es nicht mehr ,und das obwohl Spitze eigentlich ziemlich robuste Kerlchen sind .

Oft liegt es auch an der Zucht,viele Hunderassen sind schon derart überzüchtet dass sie lieber -entschuldigt diese Aussage- ...von ihren Qualen erlöst werden sollten.
Bekanntestes Beispiel der Mops : Atemprobleme,in seiner Bewegung eingeschränkt.
Cavalier King Charls Spaniel (so heißen die doch?) : Zu kleiner Kopf,Gehirn hat keinen Platz.
Dackel : Die Hundeversion von nem zu tiefgelegten Auto
Der Schäferhund und seine Hüfte ....
Dalmatiner sind oft aufgrund der Punkte taub
Beim Rottweiler wird momentan irgendwie am Kopf rumexperementiert
Dobbermänner sterben an nem plötzlichen Herzversagen
Der Chihuahua meiner Tante ist 4 und hat nen schweren Bandscheibenvorfall .
Die Liste kann man unendlich lang weiterführen .

Man kann nur die Augen aufmachen beim Kauf,auf das Bauchgefühl achten und nicht alles was einem ein Arzt sagt glauben nur weil er eben Arzt ist .

Daher denke ich dass diese Geschichte sicherlich nicht gelogen oder nur zum Teil gelogen ist .
Auch das mit der Vorsorgeuntersuchung und dem Gutschein ....
Wie oft steht auf Futtersäcken "80% Fleischanteil" auf der Vorderseite,drehst du es um und liest was da wirklich drin ist...oft einfach nur Abfall .

Mal sehen wer den ganzen Text liest....ob das überhaupt noch jemand liest :D

lg Daniela
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Re: Eine total erfundene Geschichte

Beitragvon jassac » Di 27. Dez 2016, 09:21

ICH habe die ganze Geschichte gelesen und kann dir insofern zustimmen,
dass ich lange lange auf meine Tierarztpraxis vertraut hatte und mich wohl gefühlt hatte.
Doch durch Zufall, ich begleitete einen Freund, "lernte" ich dessen TA-Praxis kennen.
Bis dahin glaubte ich in meiner alten Praxis,
deeeeeeeeen liebsten ruhigsten einfühlsamsten kompetentesten Tierarzt zu kennen,
aber es geht noch besser :top:
Nunmehr gehe ich in eine kleine TA-Praxis mit 2 weibl. Ärztinnen ,
welche sich durch Kompetenz und übermäßiger Warmherzigkeit hervorheben.

Was ich damit sagen will :
" Sucht bitte solange nach der richtigen Praxis, bis euer Bauchgefühl euch ein Zeichen gibt, dass ihr angekommen seit!!!!!

Gruß Jassac
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Re: Eine total erfundene Geschichte

Beitragvon Daniela_xy » Di 27. Dez 2016, 17:47

Haha,also hab ich den Roman doch nicht um sonst geschrieben :D .

Ja,die Tierarztpraxis ist wirklich wichtig ,als die dann plötzlich bei meiner kleinen auch zum "rumdoktoren" anfangen wollten wusste ich dass ich da nie und nimmer bleiben werd.
Leider sind gute Ärzte -so scheint mir- mittlerweile die Seltenheit :/ .
Hab aber erfahren dass ca 30 Minuten von mir entfernt ne gute Praxis sein soll,keine Klinik so wie bisher aber dafür wenigstens jemand der sich auskennt und nicht nur aufs Geld aus ist^^ .

- Daniela
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Re: Eine total erfundene Geschichte

Beitragvon Blausternchen » Di 27. Dez 2016, 19:46

Leider ist "meine Geschichte" garnicht so total erfunden ...
@ Daniela, ich habe mir Deinen Beitrag auch durchgelesen. Es ist sehr traurig, wenn man so etwas lesen muß.
Leider ist es oft so ... einen wirklich guten/kompetenten TA zu finden, ist wie die berühmte "Stecknadel im Heuhaufen" zu suchen.
Wenn man Glück hat, bekommt man von Hundefreunden einen guten Tipp.

Meine erste Huskydame war zwar nie krank, aber schon die Jahresuntersuchung kann für den Hund zur Qual werden. Da kann ich ein Lied davon singen.
... die eine Tierärztin hatte Angst vorm Husky
... die andere hat das Fieberthermometer so in den Po "gerammt", dass meine Maus aufjaulte
... die Dritte hatte in der Praxis ihren Westi und einen Papagei mit im Behandlungszimmer :nix:
Alle 3 Tierärztinnen haben nur ihre Arbeit gemacht ... nix mit Hund ansprechen usw. ...

In unsere Tierklinik würde ich nur im Notfall gehen. Nur am Wochenende oder Nachts, wenn mein TA nicht erreichbar ist.
Egal mit welchem Hundehalter man hier spricht, jeder da einmal in unserer Tierklinik war, sagt bei denen geht es nur um die Kohle.
Ich habe das leider auch selbst erlebt, als meine Cissy im hohen Alter Krebs hatte.
Der Befund - Blutkrebs war eindeutig. Sie wurde geröntgt ... es waren keine Organe angegriffen. Da sie es bei der Gebärmutter nicht genau sehen konnten, sollte ich am nächsten Tag noch mal zum Röntgen der Gebärmutter kommen.
Na klar ! :pieps:
Und natürlich haben sie auch eine Chemo als Therapie angeboten ... für meine 13 jährige Hündin.
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Re: Eine total erfundene Geschichte

Beitragvon Daniela_xy » Di 27. Dez 2016, 20:22

Ja,Tierkliniken sind scheinbar....oft voll mit mangelhaften Personal,von "kleineren" Praxen hört man da seltener was .

Was ich unter anderem sehr interessant fand war was ich vor kurzer Zeit erfuhr :
Ich weiß nicht ob ichs erwähnt habe aber bevor ich meine Hunde hatte (davor hatte ich ja panische Angst vor Hunden egal wie klein oder groß) hatte ich n paar Meerschweinchen und Kaninnchen/Hasen.
Wir fuhren immer in so eine Praxis wenn etwas war (was sehr sehr selten vorkam,und meist blieb es dann auch dabei...),ich kannte nur diese,ich war jung und meine Tante ect ging dorthin,also wars für mich selbstverständlich auch dort hinzu gehen,denn da wo meine Tante ist ,da muss ja der TA gut sein...naives Kleinkinderdenken halt.
Im Endeffekt war es so dass all meine Haustiere dort eingeschläfert wurden,teilweise wegen total dummen Sachen die in ein paar Tagen bei guter Betreeung wieder gut gewesen wären.
Da war schon Augentränen n Grund dazu...wie gesagt,einfach dumme Sachen . Das letzte Kannikel dass ich da hinschleppte (genau genommen musste es mein Vater tun ,ich lag damals nur heulend im Bett)
hatte ne Lungenentzündung,die zugegeben wegen meiner Mam entstand (sie hat ständig das Fenster aufgerießen,auch wenns schon total kalt in der Wohnung war und das Kanninchen schon leicht Schnupfen hatte.Wir waren damals im Urlaub und konnten das nicht kontrollieren,als wir zurück kamen -> Lungenentzündung) . Er war wirklich in nem jämmerlichen Zustand,er fraß fast ne Woche GAR NICHTS,er entleerte sich nur noch,1 Stunde nachm ausmisten war der Stall wieder komplett voll. Dann gings ihm wieder ne Woche gut als er die Medis vom TA bekam...dann war irgendwas bei den Zähnen,ich glaub sie waren zu lang und man musste sie schleifen....von da an gings bergab und er wurde eingeschläfert.
Heute weiß ich -zufällig aus nem Gespräch- dass der Arzt in der damaligen Praxis den ich so unsympatisch fand ne Zeit lang mit dem Chef der Tierklinik in die ich jetzt geh, zusammengearbeitet haben .
Jz weiß ich auch wieso der mir gleichermaßen unsympatisch und unkompetent vorkommt,jedenfalls wird kein Tier dieser Welt mehr in die Hände von irgendeinem Arzt da drüben reingelegt,never .

Naja,man liest sich^^
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