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Kann ich den Husky artgerecht halten?

Was muss ich beachten ?
Fragen, Info`s & Tipp`s

Kann ich den Husky artgerecht halten?

Beitragvon Strider » Do 24. Jan 2019, 17:08

Hallo,
ich bin neu hier im Forum und wollte einen Rat von erfahrenen Huskybesitzer hören. Kurz zu mir, ich spiele schon sehr lange mit dem Gedanken mir einen vier beinigen Begleiter zu zulegen, sobald ich mit meinem Lehramtsstudium für Biologie,Philosophie und Psychologie fertig bin und berufstätig werde. Ich liebe es in der Natur zu sein und habe auch einfach gerne Tiere um mich, um die ich mich kümmern kann. Haustiere hatte ich schon viele, jedoch noch nie einen Hund.
Dass der Husky kein Anfängerhund ist, unter Anderem wegen seiner Sturheit, weiß ich. Mir gefällt aber gerade seine sanftmütige und sportliche Art sehr gut. Ein Schäferhund würde für mich nicht in Frage kommen, da ich keinen eher aggressiveren Wachhund halten möchte. Generell bin ich überhaupt nicht stur auf die Rasse fixiert, da ich aber leidenschaftlicher Läufer bin würde ich sehr gerne eine Rasse bei mir haben, die auch mein ausgiebiges Training mitmachen kann.
Ich denke, der Husky wird sich Schritt für Schritt an eine Laufstrecke von zb 21 km gewöhnen können(?), 3-5x die Woche..gerade in den kalten Jahreszeiten bin ich sehr gerne draußen am Rennen, aber auch bei Regen oder Sonnenschein (klar, im Sommer müsste man immer die Hitze vermeiden und besonders Rücksicht nehmen).Ich trainiere eigentlich immer. Daher kommt für mich ein kleiner Hund eben nicht in Frage, der das Laufpensum nicht packt.
Da ich aber etwa gute 20 Wochenstunden in der Schule sein werde, befürchte ich, dass ich den Husky einfach nicht artgerecht halten kann. Eine Sitterin könnte 2x pro Woche vormittags sich um den Hund kümmern und ein Familienmitglied noch 1-2 pro Woche, wenn ich 6h in der Schule bin. Ich wohne eben alleine in einer Wohnung, in einer eher ländlichen Gegend mit viel Natur, Wald und Seen. Außerdem habe ich gehört man soll sich mindestens 2 Huskys hertun(?), da sie ja sehr soziale Tiere sind und nicht gut alleine sein können.
Tipps fürs Alleine sein gibt‘s ja einige, um den Vierbeiner möglichst lange zu beschäftigen, wenn er dabei aber einfach unglücklich ist, will ich ihn auch fairerweiße nicht halten wollen. Ansonsten würde meine ganze Zeit außerhalb der Arbeit ihm gehören. Die 1-2 Stunden Sport würde ich auch ohne Probleme in die Morgenstunde um etwa 6:00-7:30 Uhr verlegen, bevor ich Arbeiten gehe, damit er schonmal ausgepowert wurde. Mittags eine Spazierrunde und Abends nochmal 1-2h draußen irgendeine Form von Bewegung/Hundeschule natürlich auch. Zum Glück kann ich als Lehrer die Korrekturen und Unterrichtsvorbereitungen flexibel an den Hund angepasst bewältigen. Heute geht ja auch vieles ganz einfach und zeitsparend. Einkaufen gehen muss bsp nicht sein man kann sich alles vor die Wohnung liefern lassen, um seine Freizeit besser nutzen zu können und so weiter..Ich versuche mir einfach gut vorzustellen, ob ich den Husky oder einen Husky-Mischling überhaupt glücklich machen kann und wäre um jeden ehrlichen Rat froh. Danke
Mit freundlichen Grüßen
Strider
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Re: Kann ich den Husky artgerecht halten?

Beitragvon kelly » Fr 25. Jan 2019, 03:56

Erstmal herzlich willkommen.
Zu Deiner Frage: warum nicht?
Die Frage die ich hätte, willst Du einen Welpen oder einen etwas älteren Hund?
Aber eigentlich egal, man schafft es mit beiden. Man muss sich und dem Hund nur die Zeit geben zusammen zu wachsen.
Ich wiederhole mich, aber ich finde es am wichtigsten, dass Herr oder Frau Hund das ruhen lernt bzw die Zeit bekommt die Eindrücke zu verarbeiten, die ihm im Alltag gestellt werden. Es fällt mir schwer allgemeingültige Tips zu geben, weil einfach jeder Hund anders ist und ich daher immer nur aus meiner Erfahrung berichten kann. Unser Husky war zehn Monate als er bei uns einzog, nach dem ersten Spaziergang hat er erst mal ein paar Stunden geschlafen, weil er es überhaupt nicht gewohnt war so lange unterwegs zu sein und so viel Input zu bekommmen.
Bei meinem ersten Husky bekam ich Ratschläge ihn unbedingt auszupowern, der arme sollte jeden Tag moindestens 20km am Rad laufen usw. Gott sei Dank hatte ich gar nicht die Zeit sowas durchzuziehen und habe instinktiv richtig gehandelt. Er hat erst gelernt den für ihn unbekannten Alltag zu bewältigen. Lernen ist anstrengend und die körperliche Auslastung kam erst später als er gefestigt war.
Ich finde Huskys übrigens nicht wirklich stur, wenn man sie überzeugt hat, sind sie recht kooperativ.
Vielleicht liest Du Dich etwas hier ein und stellst dann spezifischere Fragen? Wie gesagt für mich gibt es keine Antworten die bei jedem Hund klappen.
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Re: Kann ich den Husky artgerecht halten?

Beitragvon kelly » Do 31. Jan 2019, 08:24

Ich hätte mich über einen Austausch sehr gefreut. :keineahnung:
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Re: Kann ich den Husky artgerecht halten?

Beitragvon Daniela_xy » Mi 6. Feb 2019, 17:22

hallo :D !
Ich musste gerade wirklich etwas schmunzeln als ich die letzten Sätze durchgelesen habe :D .
Also :

dass du in einer Wohnung wohnst ist dem Hund wirklich komplett Schnuppe ,du könntest genauso gut mit dem Hund in ner Gartenhütte oder nem Wohnwagen wohnen; dem Hund ist nur köperliche und geistige Auslastung wichtig als auch so viel als möglich Zeit mit dir zu verbringen .
Ich bin mir auch sicher dass dein zukünftiger "WauWau" keinerlei Probleme hat wenn du weiterhin selbst deine Brötchen beim Bäcker holst und nicht den REWE-Lieferservice in Anspruch nimmst.
Hunde müssen das alleine bleiben lernen,egal welche Rasse, allein schon für die Zukunft,falls der Hund mal über Nacht oder mehrere Tage beim TA bleiben muss zum Beispiel.

Dass du viel Sport mit dem Hund machen möchtest ist natürlich eine klasse Sache,doch bedenke,fang nicht zu früh damit an,wenn die Knochen und Gelenke noch im Wachstum sind ist es keine gute Idee schon zu sporteln,warte am besten bis sie 12-16 Monate alt sind,je nachdem.

Wie du schon richtig erkannt hast : ja ,Huskies sind Rudeltiere. Meine Hündin wurde auch erst viel lebendiger und aktiver als mein Rüde dazu kam ,allerdings musst du nicht zwangsläufig einen zweiten Husky -oder anderen Hund- dazu holen . Wenn du mehrmals die Woche Hundekontakte pflegst wo dein Husky dann auch mit spielen und toben kann reicht das auch vollkommen .

Was mich interessieren würde : würdest du gerne einem Welpen oder einem Junghund/älteren Hund ein zu Hause geben ? Dadurch dass du dir ja einen Hund nach dem Lehramtstudium nehmen möchtest bedeutet das ja dass du danach Urlaubsbedingt ziemlich gebunden bist. Somit müsstest du ja gucken welche Welpen in den Sommerferien beispielsweiße abgabebereit sind ,oder hast du dir schon darüber Gedanken gemacht ?


ganz liebe Grüße Daniela,Imani&Kilroy
Daniela_xy
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