Herzlich Willkommen Snow Dog Dream Gast




Neue Beiträge

Aktuelle Zeit: So 25. Okt 2020, 23:45

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]

Geburtstage



Wer ist online?

Insgesamt sind 7 Besucher online: 1 registrierter, 0 unsichtbare und 6 Gäste
Der Besucherrekord liegt bei 126 Besuchern, die am Fr 17. Jan 2020, 01:30 gleichzeitig online waren.

Mitglieder: Mannimanaste

basierend auf den aktiven Besuchern der letzten Minute

Ein Husky auf Reisen

Was muss ich beachten ?
Fragen, Info`s & Tipp`s

Ein Husky auf Reisen

Beitragvon Doglover » Di 22. Sep 2020, 12:42

Hallo zusammen :hialle:

Ich stell mich nochmal kurz vor. Ich bin der Tom, 33 Jahre und komme aus Fürth. Ich reise gerne, erlebe Abenteuer und mache gerne Sport.
Ein Hund als Gefährte an meiner Seite zu haben war schon immer mein größter Traum. Auch da ich Tiere dem Menschen vorziehe. Ich selbst bin mit Hunden aufgewachsen und habe sie mit großgezogen. Jedoch eher mit Terrier also kleinen Hunden. Selbst habe ich mir nie einen eigenen geholt, weil ich einfach nicht die Zeit habe. Ich war im Tierheim tätig, habe da mit paar Hunden gearbeitet und sogar teils resozialisieren können. Auch mit zwei Akita´s habe ich Erfahrung gemacht und es lief erstaunlich gut. Ich habe mich generell schon immer mit Hunden beschäftigt.
Die Entscheidung, dass ein Hund kommt ist ja schon längst gefallen. Das es jetzt auch konkreter wird, veranlasst mich wieder mich gut zu informieren und von Haltern Erfahrungen und Ratschläge einholen, ehe ich mich für einen Husky entscheide.

Vorab: Ich habe noch ein paar Jahre Zeit, bis ich mir meinen Traum erfülle. Ich möchte mir aber ganz sicher sein und man kann sich nicht früh genug Gedanken machen um sich dann vorzubereiten.

Worum es mir genau geht und was ich in Erfahrung bringen möchte. Wie man mit einem Husky auf "Weltreise" geht und in erster Linie mit seinem Wesen und Verhalten. Das ein Husky dafür geeignet ist, haben mir mittlerweile schon einige Züchter gesagt und konnte ich auch schon in Erfahrung bringen.

Wieso ein Husky?

Ich habe eine starke Sympathie für nordische Hunde entwickelt. Das stolze Wesen, die Selbstständigkeit, nicht zwingend abhängig vom Menschen zu sein, aber mit der richtigen Erziehung und Konsequenz ein echter Freund und Gefährte fürs Leben. Der auch robust genug für Abenteuer ist, der gerne neues entdeckt und mit seinem Herrchen alles erleben möchte. Ein echter Hund eben, der sogar noch was vom Wolf hat.

Was hab ich vor?

Ich habe mich dazu entschlossen ein - für mich - freies Leben zu führen und mit meinem Auto möchte ich auf Reisen gehen und Neues entdecken. Menschen, Kultur und vorallem Natur. Ein kleines oder gar großes Abenteuer. Dazu baue ich mir einen Land Rover Defender auf. Für diejenigen die damit nichts anfangen können - das ist ein großer Geländewagen ;) Das ist nicht mein erstes Abenteuer und auch nicht mit einem Geländewagen, somit konnte ich mir schon sehr viele gute Gedanken zum Ausbau machen und war auch erst 4 Wochen mit einem provisorischem Ausbau zum testen unterwegs. Auf weniger als 6qm habe ich nichts vermisst. Ich hatte alles dabei. Eine Dusche, eine Küche, mein Schlafzimmer, selbst ein Notfallklo. Sportausrüstung für spontane Abenteuer und und und. Naja und mein "Wohnzimmer" - das ist natürlich die Welt! Einzig, so ganz alleine, wird einem doch bewusst, dass es schöner zu zweit ist. Und da ich mir einen "besten Freund/Partner" wünsche, der mir immer treu an meiner Seite ist, mir Ausgleich im Leben schenkt, auf dem ich mich verlassen kann, ist ein Hund natürlich der beste Begleiter auf so einem Abenteuer.

Da ich viel Zeit habe und ich die einzige Bezugsperson sein werde, kann ich mir gut vorstellen, dass dadurch eine sehr starke Bindung entstehen kann. Ich habe mich natürlich auch mit den etwas unschöneren Seiten des Huskys auseinander gesetzt. Auch mit seinem Jagdtrieb und seiner Eigensinnigkeit, welches einen Freilauf sehr schwer macht, habe ich kein Problem. Das kann man trainieren und wenn der Husky ausgelastet ist und eine starke Bindung zu seiner Bezugsperson hat, ist dies sicher gewissermaßen möglich.
Da kommen wir auch zu einem Punkt, welcher mich grübeln lässt und ich nicht genau weiß wie ich damit am besten umgehen soll.

Die alltäglichen Dinge! Ich meine wir werden im Auto leben und das Wohnzimmer ist ja die Welt. Was könnte ich machen, wenn ich zB koche, mich wasche, mal in den See springe oder wir einfach mal nichts machen. Möchte den Hund ja nicht jedes Mal ins Auto sperren müssen. Es wird immer mal eine Situation kommen, wo ich nicht fokussiert aufpassen kann und mich um andere Sachen kümmern muss. Oder einkaufen. Den Hund wirklich im Auto lassen oder lieber außen anbinden?
Also beim Nickerchen ist glaube ich klar, dass ich ihn nicht frei draußen lasse. Dazu habe ich an diese Stake Outs mit langer Leine gedacht. Bei den aktiven Arbeiten, kann ich es ohne Leine versuchen. Das sind so aktuell meine einzigen Bedenken, wie ich das gut und artgerecht anstelle.



Ich bin offen für jeden Ratschlag und auch Kritik, solange sie angemessen ausfällt. Ich bin mir auch sicher, dass einige Fragen im Raum stehen werden oder es Themen/Situationen gibt an die ich vielleicht gar nicht denke. Die typischen "Was machst du, wenn..." oder "Schon mal daran gedacht.." Fragen eben :) Auch die unschönen Dinge wie: Das kannst du dann alles nicht mehr machen, nehme ich gerne auf und hilft mir auch in meiner Entscheidung weiter.


Vielen Dank schon mal an und ich bin sehr gespannt auf Eure Ratschläge und Erfahrungen :okay:

LG
Tom :huhu:
Doglover
Mitglied
Themenersteller
 
Beiträge: 2
Registriert: Di 15. Sep 2020, 14:59

Re: Ein Husky auf Reisen

Beitragvon Mannimanaste » Mi 30. Sep 2020, 09:23

Hallo Tom,

ich hatte von 1988 bis 2003 eine Husky-Samojede-Schäfer-Mix Hündin. Damals war ich Single und konnte sie immer mit zur Arbeit nehmen, weil ich Lieferfahrer war. Sie wuchs sozusagen auf dem Beifahrersitz auf. Beim Abladen der Ware bei Kunden war es manchmal nicht gerade einfach als sie noch ganz jung (also erst paar Monate) war. Da lag sie dann schon auch mal unter einer Europalette verkrochen im Schatten und wollte einfach nicht mehr raus kommen, obwohl wir ja weiter mussten.

Ich investierte die ersten ca. 1,5 Jahre alle meine Zeit und Energie fast ausschliesslich in ihre Betreuung und Erziehung, was als Single mit Genehmigung den Hund zur Arbeit mitnehmen zu dürfen möglich war. Als Lohn für diese intensiven ersten 1,5 Jahre, hatte ich sie dann die 'restlichen' 13,5 Jahre fast ausschliesslich ohne Leine im Griff. Leine brauchte ich nur noch in Ausnahmesituationen, wie beispielsweise beim Tierarzt.

Mit ihr hätte ich mich so ein Vorhaben wie Du es beschreibst auf jeden Fall vorstellen können. Beim Einkaufen war sie teils im Auto, und teils habe ich sie auch vor dem Laden warten lassen, wobei ich sie dann eher auch mal mit der Leine festmachte, was aber nur eine Sicherheitsmassnahme war, denn wenn ich ihr erklärte, dass sie irgendwo auf mich warten soll, dann blieb sie normalerweise auch dort und wartete auf mich.

Ich habe während wir zusammen waren das Drachenfliegen gelernt. Gleich als sie ganz neu bei mir war, habe ich damit begonnen. Während der Schulung musste sie dann teilweise auch mal angebunden werden, teilweise frei auf der Landewiese rumlaufen und auch mal kurz im Auto warten. Irgendwie ging's jedenfalls immer. Als ich dann meinen Flugschein hatte, war sie immer mit auf meinem Flugberg, und ich ließ sie dort frei laufen, während ich einige Stunden über ihr in der Luft war. Landen mussten wir im Tal und dann mit Pilotenfahrgemeinschaften wieder auf den Berg zurück kommen. Normalerweise lag sie dann hinter meinem Auto auf dem Parkplatz und schlief, da sie unser Auto kannte und genau wusste, dass ich Abends wieder dort hin kommen würde.

Alles Dinge, die man geplant so eher nicht empfehlen würde, die bei mir aber bestens funktionierten! Ok, sie war auch keine reine Husky-Hündin, das hat vielleicht auch einiges etwas einfacher gemacht, und sie hatte auch einfach ein tolles eher ruhigeres und sensibles Wesen.

Jetzt haben wir seit ca. 6 Wochen eine Husky-Hündin, die jetzt gut 3 Monate alt ist. Sie ist ziemlich wild, ich bin kein Single mehr, und mit ihr könnte ich mir das alles zur Zeit nicht vorstellen, was damals mit meiner Stella möglich war... Aber wenn Du Single bist, und Dich 1,5 Jahre wirklich voll auf Deinen Hund/Hündin konzentrierst, kann ich mir vorstellen, dass es bei euch ähnlich gut laufen kann, wie bei mir und Stella. Willst Du denn einen Rüden oder eine Hündin? Ich würde Dir auf jeden Fall zu einer Hündin raten! Die ist zwei mal im Jahr läufig und in Trance, wenn ein Rüde in der Nähe ist. Rüden sind IMMER 'läufig'...

LG
Mannimanaste
Mannimanaste
Mitglied
 
Beiträge: 27
Registriert: So 23. Aug 2020, 21:39


Zurück zu Vor der Anschaffung

Wer ist online?

Mitglieder: Mannimanaste

cron