Herzlich Willkommen Snow Dog Dream Gast




Neue Beiträge

Aktuelle Zeit: Do 20. Jun 2019, 23:13

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]

Geburtstage



Wer ist online?

Insgesamt sind 3 Besucher online: 1 registrierter, 0 unsichtbare und 2 Gäste
Der Besucherrekord liegt bei 60 Besuchern, die am So 28. Okt 2018, 13:37 gleichzeitig online waren.

Mitglieder: Bing [Bot]

basierend auf den aktiven Besuchern der letzten Minute

passt am besten zur rassebeschreibung

Was muss ich beachten ?
Fragen, Info`s & Tipp`s

passt am besten zur rassebeschreibung

Beitragvon mischka » Fr 5. Dez 2014, 18:20

an dieser stelle möchte ich mich ganz herzlich bei einem verdienten schlittenhundemenschen bedanken. silvia roppelt :okay:
mit ihrem einverständnis wird ein auszug aus ihrem blog hier verlinkt, der zum nachdenken anregen soll - aber auch zur Diskussion.
http://frankoniapower.blog.de/2014/12/05/moderne-mensch-facebookuser-husky-kommt-19807609/
der text:
Wie der moderne Mensch (Facebookuser) zum Husky kommt... und auch wieder weg.
von Frankoniapower @ 2014-12-05 – 17:00:58
Den Siberian Huskys eilt der Ruf voraus, sie wären stur und nicht folgsam. Tatsächlich ist es so, dass sie mit entsprechender Erziehung und Aufzucht kooperativ sind. Sie sind lediglich nicht unterordnungsbereit. Den meisten Exemplaren dieser Hunderasse kann man nicht nur Charisma bescheinigen, sondern eine große Portion Selbstbewusstsein (gelegentlich auch Selbstüberschätzung) und Einfallsreichtum. Eine gefährliche Mischung also, und somit dürfte glasklar sein, dass so mancher Huskyfreund mit seinem Neuerwerb schon von Welpenalter an hoffnungslos überfordert ist.

(An der Stelle der Ratschlag, dass man sich keine Rasse anschaffen sollte, die im Durchschnitt die kognitiven Fähigkeiten des Besitzers übertreffen...)

Das Problem ist aber – wie so oft – nicht der Hund, sondern der Mensch. Viele Hundehalter und solche die es werden wollen, sind nicht imstande klare Spielregeln aufzustellen und diese konsequent einzufordern. Das ist schon problematisch, wenn man nur einen Husky hat. Kam man irgendwie auf die glorreiche Idee sich im Schnellschuss gleich ein Rudel anzuschaffen, kann dies unter bestimmten Voraussetzungen in einer echten Katastrophe enden.

Die Popularität der wie Pilze aus den Boden schießenden Hundetrainer, Hundepsychologen, Tierkommunikatoren und Hundeschulen ist wohl der Tatsache geschuldet, dass Mensch sich erst nach der Anschaffung seines pelzigen Vierbeiners mit Fachliteratur eindeckt und versucht zu ergründen, warum „Yukon“ oder „Alaska“ in sein Wohnzimmer pinkelt oder die Crocs zu Plastikspäne verarbeitet. Da Mensch heute zunächst in den unzähligen Facebook-Gruppen um Rat fragt (was er nicht tun würde, wenn er wüsste, dass die Antworten sehr oft von Leuten kommen, die noch weniger Ahnung haben wie er selbst), hat er als Problemlösung bereits das berühmt-berüchtigte Schütteln am Nacken des Welpen angewendet, die Nase des Welpen in die Pfütze getaucht und die Tageszeitung zu einer Rolle geformt, um damit dem Welpen eine mitzugeben. Alle diese Aktionen natürlich erst, als Mensch die Pfütze findet, nicht weil er den Welpen auf frischer Tat ertappt hat. Dabei wüsste man schon mit Benutzung von drei Gehirnzellen, dass der Welpe diese unsinnigen Strafmaßnahmen wohl kaum mit einem natürlichen Bedürfnis in Verbindung bringen kann.

Das was der Welpe von seinem ahnungslosen Besitzer also primär lernt ist, dass sein Besitzer für ihn keine Instanz darstellt, nicht nur weil er ihn nicht versteht, sondern auch weil er für den Huskywelpen nicht nachvollziehbar agiert. Wie ein roter Faden wird es sich durch das gemeinsame Leben ziehen, dass der Husky meint, seine Entscheidungen selbst treffen zu müssen, denn auf seinen Dosenöffner kann er sich offensichtlich nicht verlassen.

Im Sinne von „was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“ gestaltet es sich nun schwierig im Ansehen des eigenen Hundes vom Dosenöffner zum Partner oder gar zur Respektsperson zu avancieren. Solche Partnerschaften enden oft in der Trennung, selbst nach finanzieller Investition in einen Hundetrainer oder gar Tierschamanen (auch ein Geschäftszweig der sich aufgrund der zunehmenden Volksverblödung etablieren konnte).

Ist die Frustgrenze erstmal erreicht, wird der niedliche und geliebte Welpe, der einst in der Facebook-Gruppe als Familienmitglied deklariert wurde, lästig und muss weg. Nun ist es aber nicht so, dass unzählige Interessenten bereitstehen, die einen pubertierenden und fehlerzogenen Huskyhalbstarken übernehmen wollen, schon gar nicht für den in DHD24 angebotenen Verkaufspreis, der oft nicht nur die Anschaffungskosten, sondern auch die Crocs und die angenagten IKEA-Küchenstühle namens Nisse beinhaltet.

Und so landen „Yukon“ oder „Alaska“ im Tierheim, wo sie lange auf der Vermittlungsseite bleiben werden, da es fast keinen Markt für diese armen und unverstandenen (aber völlig normalen und gesunden) Huskys gibt, denn die Horde von selbsternannten Tierschützern fühlt sich besser, wenn sie einen Husky aus einer spanischen Tiertötungsstation oder einen rumänischen Straßenhund aufnimmt, bevorzugt mit nur drei Beinen oder anderen Leiden, die zur Steigerung des Selbstwertgefühls für Gesprächsstoff und Selbstbeweihräucherung im Forum oder in Facebook-Seiten garantieren.

Ausnahmen gibt es natürlich immer – keine Frage.

quelle: Frankoniapower @ 2014-12-05
http://www.facebook.com/mischka.graefe
mischka
Mitglied
Themenersteller
 
Beiträge: 4556
Registriert: So 14. Aug 2011, 14:43
Wohnort: Sachsen
Fellnasen: 3
Rasse: SH
AH
Mix

Re: passt am besten zur rassebeschreibung

Beitragvon YangMimpi » Fr 5. Dez 2014, 18:31

Super Abhandlung, die man im Grundsatz auch auf viele andere Sachen, unabhängig vom Husky/Hund, anwenden könnte (Stichwort: Volksverblödung). :okay:

(An der Stelle der Ratschlag, dass man sich keine Rasse anschaffen sollte, die im Durchschnitt die kognitiven Fähigkeiten des Besitzers übertreffen...)

Selten wurde ein wahreres Wort gesprochen - und die Leute an die es gerichtet werden sollte kapieren es nicht einmal :tztz:
YangMimpi
Mitglied
 
Beiträge: 121
Registriert: Fr 17. Mai 2013, 02:11
Wohnort: Leipzig
Fellnasen: 1
Rasse: Sibirian Husky

Re: passt am besten zur rassebeschreibung

Beitragvon mr.T » Sa 6. Dez 2014, 01:08

Da ist es wieder, das allgegenwärtige Problem: "kognitive Fähigkeiten"!
Bild
Schön ist es auf der Welt zu sein ...
I Ain't No Nice Guy
Benutzeravatar
mr.T
Mitglied
 
Beiträge: 2102
Registriert: Fr 19. Aug 2011, 17:40
Wohnort: Sachsen
Fellnasen: 1
Rasse: Sib.Husky

Re: passt am besten zur rassebeschreibung

Beitragvon Klex01 » Sa 6. Dez 2014, 11:07

Dieser Beitrag trifft den Nagel auf den Kopf
Bild
Benutzeravatar
Klex01
Mitglied
 
Beiträge: 2654
Registriert: Di 23. Aug 2011, 13:12
Wohnort: 14913 Welsickendorf
Fellnasen: 24
Rasse: Malamuten Huskies

Re: passt am besten zur rassebeschreibung

Beitragvon Blausternchen » Do 18. Dez 2014, 16:34

Zum nachdenken regt der Beitrag auf alle Fälle an - aber um über etwas diskutieren zu können, brauche ich einen Punkt wo ich anderer Meinung bin. Und ich diskutiere wirklich sehr gern, um andere Ansichten zu verstehen, Neues zu lernen oder Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu sehen.
Ich kann nur dazu sagen, selten so klare & offene Worte gelesen wie von Silvia Roppelt :hut:

YangMimpi hat geschrieben:Super Abhandlung, die man im Grundsatz auch auf viele andere Sachen, unabhängig vom Husky/Hund, anwenden könnte (Stichwort: Volksverblödung). :okay:

(An der Stelle der Ratschlag, dass man sich keine Rasse anschaffen sollte, die im Durchschnitt die kognitiven Fähigkeiten des Besitzers übertreffen...)

Selten wurde ein wahreres Wort gesprochen - und die Leute an die es gerichtet werden sollte kapieren es nicht einmal :tztz:


Genauso ist es YangMimpi ... Leider !
Bild
Denke positiv, handle positiv und deine Welt wird positiv sein.
Benutzeravatar
Blausternchen
Admine
 
Beiträge: 8527
Registriert: So 14. Aug 2011, 15:36
Wohnort: Chemnitz im schönen Sachsenland
Fellnasen: 1
Rasse: Siberian Husky


Zurück zu Vor der Anschaffung

Wer ist online?

Mitglieder: Bing [Bot]