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Der Traum vom Husky

Was muss ich beachten ?
Fragen, Info`s & Tipp`s

Der Traum vom Husky

Beitragvon Layla » Di 26. Feb 2019, 14:44

Hallo!

Eigentlich hatte ich mich bereits vor über einem Jahr hier angemeldet, um euch Fragen zu stellen. Leider kommt immer alles anders als man denkt, ich hatte einen Krankheitsfall in der Familie und konnte mich nicht mit meinem Traum vom Husky beschäftigen. Ich hoffe, ihr habt jetzt auch noch Lust und Zeit, mir ein bisschen zu helfen :)

Ich bin mit einem Deutschen Schäferhund aufgewachsen, hatte aber selbst noch keinen Hund. In meiner Kindheit und Jugend bin ich sehr viel Gassi gegangen, z.B. mit den Hunden der Nachbarn und im Tierheim. Der Wunsch nach einem eigenen Hund ist daher schon ganz lange da, war aber bis jetzt nicht machbar.
Warum denn dann ein Husky? Seit meiner ersten Begegnung mit einem Husky bin ich fasziniert von diesen Hunden. Warum das so ist, kann ich gar nicht so genau sagen. Es war wohl einfach der "Wow-Effekt". Von jedem, dem ich von meiner Idee erzähle, einen Husky anzuschaffen, höre ich Dinge wie: "Wirklich? Du kannst einem Husky doch nicht gerecht werden, schon gleich gar nicht hier in Deutschland. Der Hund läuft dir doch nur weg! Kauf doch lieber Rasse xy, nimm einen Tierschutz-Mischling auf, es gibt so viele schöne Hunde!" Und es ist nicht so, dass ich mir das nicht zu Herzen genommen hätte. Ich habe Züchter verschiedener Rassen ausgequetscht und besucht, war sogar kurz davor, einen Hund aus dem Tierschutz zu adoptieren, habe dann aber eine Absage bekommen. Aber der "Wow-Effekt" war nicht da, es hat nicht sein sollen und egal, in welche Richtung ich mich orientiere, ich lande immer wieder beim Husky.

Nun ist die Frage, ob ein Husky - oder sogar zwei? - in meiner Situation machbar wäre. Meine aktuelle Planung ist noch ein Stück entfernt, aber je früher man sich richtig informiert, desto besser ;)
Ich wohne in einer Wohnung mit 60 qm, nicht weit entfernt vom Stadtrand und habe auch ein Auto. Als "Sportskanone" würde ich mich nicht bezeichnen, ich bin aber sehr gerne draußen, fahre gerne und viel Inliner oder Fahrrad. Zudem könnte ich mir gut vorstellen, mit meinem Vierbeiner später auch in Richtung Hundesport, Therapiehund, Rettungshund etc. zu gehen. Inwiefern Huskys dafür geeignet sind, ist offensichtlich umstritten, aber ich mache das ganz von meinem neuen Begleiter abhängig - wir machen dann einfach das, was ihm Spaß macht ;)
Aktuell studiere ich noch, habe ab und an Anwesenheitspflicht, muss Praktika machen und natürlich auch arbeiten, um das Studium zu finanzieren. Daher möchte ich zunächst Bachelor und Master fertigstellen, was mir hoffentlich in exakt 3 Jahren gelungen sein wird. Danach werde ich mir ein halbes bis ein Jahr Zeit nehmen, um mich auf das 1. Staatsexamen in Jura vorzubereiten. Das bedeutet, ich bin quasi den ganzen Tag zu Hause und kann mich ausgiebig mit meinem Welpen beschäftigen.
Nun die ersten Fragen: Nur ein Husky oder lieber zwei? Reicht meine Wohnung aus, um einen Husky zu halten?
Nach meinem 1. Staatsexamen möchte ich gerne mein Referendariat (2 Jahre) machen. In dieser Zeit kann der Hund zu meinem Freund, der ein Fernstudium in Informatik machen und daher zu Hause sein wird. Die Wohnung von meinem Freund ist größer und es gibt einen großen Garten. Der Garten bräuchte noch einen passenden Zaun, um zum Spielen und Toben bereit zu sein. Das sollte aber kein Problem sein, da das Haus aktuell ohnehin saniert wird und da kann man dann auch gleich den passenden Zaun anbringen. Das größere Problem ist, dass mein Freund einen kaputten Fuß hat. Er kann also nicht so viel und lange laufen wie andere Menschen und schon gleich gar keinen Sport machen. Wird das (zumindest etwas) durch Spielen und Toben im Garten ausgeglichen? Selbstverständlich würde ich dann abends eine große Runde mit dem Husky machen und ihn auch geistig beschäftigen.
Nach dem Referendariat werde ich zu meinem Freund ziehen und im Haus eine Anwaltskanzlei eröffnen, wo der Hund natürlich immer bei mir sein darf. Und dann hätten wir vermutlich gerne Kinder. Ich habe nun schon sehr häufig von Problemen zwischen Huskys und Babys/Kleinkindern gelesen. Aber das sollte doch kein Problem sein, wenn der Husky das vorher kennenlernt, oder? Ich werde dieses Jahr noch Tante, mindestens ein Kleinkind ist also im Welpenalter zum Kennenlernen da - meine Schwester ist meine Nachbarin.

So, ich glaube, das sind jetzt erstmal genug Fragen und Sorgen. Wenn ich irgendetwas vergessen habe, dürft ihr natürlich gerne nachfragen. Und ruhig ehrlich antworten, das ist mir lieber, wie wenn ich nachher einen unglücklichen Hund daheim sitzen habe und nur Probleme an der Backe. Was nicht geht, geht dann halt nicht - wobei der Wunsch schon groß ist und ich bei Bedarf auch noch etwas anpassen/ändern würde, falls es möglich ist.

Liebe Grüße!
Layla
Mitglied
Themenersteller
 
Beiträge: 3
Registriert: Mi 3. Jan 2018, 21:31

Re: Der Traum vom Husky

Beitragvon Husky1991 » Di 5. Mär 2019, 12:21

Hallo Layla,
als ich mit meinem Freund vor über 4 Jahren zusammen gekommen bin, durfte ich auch natürlich die Familienhunde kennenlernen.
Mara (mittlerweile 10 Jahre alt) reine siberian Husky Hündin und Keno (leider im November 2018 im alter von 12 Jahren verstorben) Husky Labrador ...Mischling
Ich habe mich, ähnlich wie du, sofort in diese Rasse verliebt und mir nun tatsächlich, 2 Wochen bevor Keno starb, selbst eine kleine Huskyhündin im alter von ca. 8 Monaten aus dem Tierheim geholt.
Der Familienhof meines Freundes, wo wir 2017 uns ebenfalls einen alten Pferdestall zu Wohnraum umgebaut haben, gibt dies aber auch her, denn er hat viiiiiiiiel Garten.
Insgesamt haben die Wuffis 2000 qm Fläche zum Toben, Rennen, Buddeln...
Sowohl Mara, als auch meine kleine Ratinha lieben es sich Löcher zu buddeln, wo sie sich reinlegen. Besonders im Sommer bietet so der kühle Sand einen angenehmen Gegensatz zur Hitze.
Mara ist mit ihren 10 Jahren ruhig geworden, aber noch vor 4 Jahren war sie voller Power, wollte am Fahrrad laufen und hat Lücken im umzäunten Grundstück gesucht, um ab zuhauen, wenn sie ihrer Meinung nach nicht genug spazieren war.
Sie spielt zwar noch hin und wieder mit Ratinha, will aber überwiegend wirklich ihre Ruhe haben.
Ratinha ist der komplette Gegensatz, weshalb ich nächste Woche mit ihr die Hundeschule beginne. Sie ist einfach nicht müde zu kriegen und wenn sie unbeaufsichtigt ist, dann knabbert sie irgendetwas kaputt.
Ich bin daher sehr froh, auf einem Mehrgenerationenhof zu leben, denn die Hunde sind nie länger als 2 Std. in unserem HAUS (über 100 qm).
Sie werden eben nicht ohne Grund im Hundesport benutzt, denn sie besitzen eine Menge Energie.
Erst wenn ich morgens ca 30min gelaufen bin, meine Mutter Mittags ca 1 Std mit ihnen spazieren gegangen ist und ich sie nachmittags mit zum Pferd nehme, wo sie auf der Weide mit anderen Hunden toben kann, erst dann ist Ratinha einigermaßen ausgelastet und schläft ein paar Stunden am Stück.

Vielleicht habe ich auch einen besonders aktiven Fall, aber Mara war vor 4 Jahren eben auch noch sehr aktiv und wer sagt dir, dass du nicht auch eine kleine Ratinha erwischt, die aus Langeweile ihr Bettchen zerrupft oder Dreierstecker aus der Steckdose knabbert...

Außerdem würde ich mir erst einen Hund anschaffen, wenn du sie nicht für längere Zeit (deine beschriebenen 2 Jahre) weg geben müsstest. Dies würde ich aber auf alle Hunderassen beziehen, denn Hunde gewöhnen sich sehr an ihren geliebten Vierbeiner und es wäre nicht gerecht die Fellnase, auch wenn es nur ein überschaubarer Zeitraum ist zu jmd. abzuschieben.

Meiner Meinung nach gehört KEIN großer Hund und schon gar nicht ein Husky in die Stadt, in eine kleine Wohnung und am besten noch in eine obere Etage...
Sie brauchen einfach sehr viel Auslauf und Beschäftigung.

Außerdem sollte man sich über den finanziellen Aspekt ebenso Gedanken machen, wie um die Haltung.
Nur mit der Anschaffung ist es nicht getan!
Ich habe eine Schutzgebühr von 350€ für Ratinha zahlen müssen. Solltest du beim Züchter kaufen kannst du bestimmt das 3-fache einplanen...
Dazu kommen
- jährlich Steuern (ist von Region zu Region unterschiedlich, bei uns waren es glaube ich knapp 30€)
- jährlich Haftpflichtverischerung rund 70€
- Futterkosten; je nach dem was du Füttern willst...ich barfe (je Hund am Tag 500g [morgens 250g abends 250g] sind 1kg insgesamt, ca. alle 3 Wochen bestelle ich 26kg Futter für rund 120€ dazu Gemüse, Öle...
- Ratinha ist OP versichert rund 21€ monatlich
- einmalige Registrierung im Hunderegister rund 18€
- Hundeausstattung (Näpfe, Schlafplatz, Spielzeug, Leine, Halsband...) schwankt natürlich auch sehr, je nach Geschäft und Vorlieben, aber ich denke realistisch ist es, wenn man minimum 300€ einplant, damit man komplett ausgestattet ist (es sind eben keine Kleinhunde)
- Naja und ich darf monatl. bestimmt 50€ zur Seite legen, weil sie Ratinha irgendwas kaputt macht, sie ist eben noch ein Welpe und die haben oftmals einen starken Knabberdrang.
- Schließlich können bei Tierarztbesuchen gerne mal 500€ Medikamente zusammenkommen...

All das addiert, weiß ich nicht, ob ich mir einen Husky im Studium hätte leisten können oder gerecht werden können...

Ich bin ganz bestimmt keine Norm!!!
Und bestimmt gibt es hier Huskybesitzer, die absolut nicht meiner Meinung sind, aber das sind eben meine Erfahrungen mit den hübschen Fellnasen :-)

ich würde vllt noch etwas an deiner Stelle warten, bis du durch mit allem bist und vllt ja sogar ländlich wohnst...

Viel Erfolg noch bei deinem Studium und deinen weiteren Weg :-)

Liebe Grüße


p.s. Rechtschreibfehler dürfen behalten werden :grien: :kicher:
Husky1991
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Registriert: Fr 4. Jan 2019, 17:46

Re: Der Traum vom Husky

Beitragvon Layla » Di 5. Mär 2019, 13:29

Hallo :)

Vielen Dank für deine Antwort! Ich glaube, dass du mit Ratinha eher den Normalfall erwischt hast :D

"Weggeben" möchte ich meinen Hund natürlich innerhalb der zwei Jahre nicht. Der Hund wird genauso mit meinem Freund aufwachsen wie mit mir, auch wenn wir getrennt wohnen, hängen wir immer zusammen ;) Das Referendariat findet auf verschiedenen Stellen statt, ans Gericht kann ich ihn vermutlich nicht mitnehmen, zum Anwalt eventuell schon. Aber auch am Gericht muss ich nicht 40 Stunden pro Woche anwesend sein. Es ist einfach so, dass ich nicht mehr den ganzen Tag von morgens bis abends zu Hause sein kann wie vorher.

Über die Finanzen habe ich natürlich bereits nachgedacht. Ich habe mehrere gute Jobs, zahle keine Miete und habe daher auch eine Menge Rücklagen. Letztens habe ich spontan die zusammengewürfelten "geschenkten" Möbel in meiner Wohnung für ca. 2000 Euro getauscht, auch die zusammengewürfelten Aquarien in eine Anlage gepackt (ca. 1500 Euro) und eine Terrarienanlage gebaut (nochmal ca. 1000 Euro). Und es wäre sogar immer noch genug da, um mir sofort einen Husky samt allen Kosten anzuschaffen ;)

Warten ist eher problematisch. Am Ende habe ich einen Husky-Welpen, Schwangerschaft/Baby und Kanzlei-Aufbau gleichzeitig. Da würde der Hund sicher zu kurz kommen. Ländlich wohnen wird nichts, wir haben ein Haus mit großem Garten in der Nähe des Stadtrandes :)
Layla
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